Juni 4, 2026

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Asus ProArt mit RTX Spark: Neue KI-Laptops und Mini-PCs setzen auf lokale AI-Leistung

Asus ProArt mit RTX Spark: Neue KI-Laptops und Mini-PCs setzen auf lokale AI-Leistung

Asus präsentiert auf der Computex 2026 neue ProArt-Systeme für kreative KI-Workflows

Mit Blick auf den wachsenden Bedarf an lokaler KI-Rechenleistung hat ASUS auf der Computex 2026 eine neue Generation seiner ProArt-Serie vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Laptops ProArt P16 und ProArt P14 sowie ein kompakter ProArt Mini-PC. Die neuen Geräte basieren auf der RTX-Spark-Plattform von NVIDIA und richten sich vor allem an Kreativschaffende, Entwickler und professionelle Content-Produzenten.

Die Systeme sollen laut Asus besonders für AI-gestützte Anwendungen wie Videobearbeitung, 3D-Rendering und den Betrieb großer Sprachmodelle ausgelegt sein. Ein Marktstart ist für Herbst 2026 in ausgewählten Regionen vorgesehen. Konkrete Preise oder vollständige Hardware-Konfigurationen nannte das Unternehmen bislang nicht.

RTX Spark kombiniert ARM-Architektur mit RTX-Grafikleistung

NVIDIA setzt auf Grace-CPU und Blackwell-GPU

Im Zentrum der neuen Geräte steht die RTX-Spark-Plattform. Sie kombiniert eine RTX-GPU auf Basis der Blackwell-Architektur mit einer 20-Kern-CPU, die auf der NVIDIA-Grace-Architektur basiert. Die GPU verfügt über 6.144 CUDA-Kerne sowie Tensor-Kerne der fünften Generation.

Beide Komponenten kommunizieren über die NVLink-C2C-Schnittstelle miteinander. Laut NVIDIA soll das System dadurch eine KI-Rechenleistung von bis zu einem Petaflop erreichen. Gleichzeitig unterstützt die Plattform bis zu 128 Gigabyte Unified Memory, wodurch große Datenmengen direkt lokal verarbeitet werden können.

Damit zielt Asus auf professionelle Nutzer, die rechenintensive KI-Aufgaben ohne Cloud-Anbindung ausführen möchten – ein Thema, das auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt, etwa im Bereich Datenschutz und Unternehmenssicherheit.

Große Sprachmodelle und 4K-Video lokal ausführbar

Nach Angaben des Herstellers sollen sich mit RTX Spark unter anderem 90 Gigabyte große 3D-Szenen rendern lassen. Auch die Generierung von 4K-AI-Videos oder der Betrieb großer Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern sei möglich. Unterstützt werden demnach Kontextfenster mit bis zu einer Million Tokens.

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Gerade für Kreativagenturen, Architekturbüros oder Medienproduktionen könnte lokale KI-Verarbeitung interessant werden, da sensible Daten nicht zwingend an externe Cloud-Dienste übertragen werden müssen.

ProArt P16 und P14 setzen auf OLED-Displays und hohe Energieeffizienz

Schlankes Design trotz leistungsstarker Hardware

Die neuen ProArt-Laptops wurden laut Asus gezielt für mobile Kreativarbeit entwickelt. Trotz leistungsstarker Hardware sollen die Geräte vergleichsweise kompakt bleiben und eine ganztägige Akkulaufzeit ermöglichen.

Zum Einsatz kommt die hauseigene Lumina-Pro-OLED-Technologie. Die Displays bieten je nach Modell eine Auflösung bis 4K, eine Bildwiederholrate von 120 Hertz sowie eine Farbgenauigkeit von Delta E kleiner als 1. Damit richten sich die Geräte insbesondere an professionelle Nutzer aus den Bereichen Fotografie, Filmproduktion und Grafikdesign.

OLED-Panels gewinnen auch im europäischen Notebook-Markt zunehmend an Bedeutung, da sie eine hohe Farbtreue und starke Kontraste bieten – wichtige Kriterien für professionelle Bild- und Videobearbeitung.

Kompakter ProArt Mini-PC für lokale KI-Rechenleistung

Neben den mobilen Geräten zeigte Asus erstmals auch einen ProArt Mini-PC auf Basis der RTX-Spark-Plattform. Das kompakte System richtet sich an Nutzer mit begrenztem Platzangebot, die dennoch hohe lokale KI-Performance benötigen.

Zur Ausstattung gehören unter anderem ein 10-Gigabit-Ethernet-Anschluss, PCIe-Gen5-Erweiterungsmöglichkeiten sowie eine thermische Auslegung von bis zu 140 Watt. Damit könnte der Mini-PC vor allem für kleinere Studios oder Homeoffice-Arbeitsplätze interessant sein.

Eigene KI-Software und Partnerschaften mit Kreativ-Tools

Asus ergänzt die neue Hardware durch mehrere eigene Softwarelösungen. Dazu zählen der ProArt Creator Hub, MuseTree und StoryCube, die AI-gestützte Arbeitsabläufe unterstützen sollen.

Darüber hinaus arbeitet Asus mit etablierten Softwareanbietern wie Adobe, Blackmagic Design und Blender Foundation zusammen. Ziel ist ein stärker integriertes Ökosystem für kreative Anwendungen und professionelle Content-Produktion.

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Fazit

Mit den neuen ProArt-Systemen positioniert sich Asus klar im Markt für lokale KI-Workstations. Die Kombination aus RTX-Spark-Plattform, hoher Speicherbandbreite und professionellen OLED-Displays richtet sich vor allem an Kreative und Entwickler, die KI-Anwendungen direkt auf dem eigenen Gerät ausführen möchten. Ob sich die Plattform langfristig als Alternative zu klassischen x86-Systemen von AMD oder Intel etablieren kann, dürfte maßgeblich von Preis, Software-Unterstützung und realer Alltagsleistung abhängen.

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