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Der Wirkstoff in Aspirin kann wahrscheinlich einen schweren Verlauf von Covid-19 vermeiden

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Eine Aspirintablette enthält üblicherweise 500 Milligramm des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure.

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  • Weltberühmte Schmerzmittel können einen schweren Verlauf von Covid-19 vermeiden, wie aus einer neuen Studie amerikanischer Forscher hervorgeht.
  • Dieses Ergebnis lieferte Studien an Patienten, die das Medikament über einen längeren Zeitraum regelmäßig einnahmen und viel mildere Krankheitsverläufe hatten.
  • Laut Wissenschaftlern sind jetzt weitere Kontrollstudien erforderlich, um die Ergebnisse zu bestätigen.

Seit Monaten suchen Ärzte und andere Wissenschaftler nach Medikamenten, die bei der Behandlung von Covid-19 helfen könnten – bisher ohne bahnbrechenden Erfolg.

ebenfalls Die von der WHO gestartete Studie “Solidarität” Covid-19 hat bisher keine positiven Ergebnisse für einige Medikamente erzielt, die bereits für andere Krankheiten zugelassen wurden.

Jetzt haben Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität von Maryland (UMSOM) in Baltimore möglicherweise ein Medikament gefunden, das die schweren Kurse von Covid-19 vermeiden kann – und das viele Menschen seit Jahren zu Hause haben.

Die blutverdünnenden Wirkungen von ASS helfen bei Covid-19

Wie vom “Deutschen Ärzteblatt” berichtetEine Studie des amerikanischen Forscherteams unter der Leitung von Jonathan Chow zeigt, dass Aspirin mit weltberühmten Schmerzmitteln zur Behandlung von Covid-19 beitragen kann.

Wirkstoff in Aspirinacetylsalicylsäure, kurz ASS, hat eine analgetische, blutverdünnende und entzündungshemmende Wirkung. Vor allem aufgrund seiner blutverdünnenden Wirkung soll ASS in niedrigen Dosen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombose schützen. prophylaktisch an Patienten mit vorbestehender Erkrankung verabreicht.

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mögen Schlägt eine Studie vor, die in der englischen Zeitschrift “Anesthesia & Analgesia” veröffentlicht wurde.Diese permanente Aufnahme von Aspirin kann sich positiv auf den Verlauf von Covid-19 auswirken.

Denn bei schweren Verläufen kommt es häufig zu Komplikationen aufgrund von Blutgerinnseln, die laut “zrzteblatt” häufig für den Tod des Patienten verantwortlich gemacht werden.

Die blutverdünnende Wirkung von Aspirin kann zur Behandlung von Covid-19-Patienten beitragen, indem die Bildung von Blutgerinnseln verhindert wird, sagt Michael A. Mazzeffi, Professor für Anästhesiologie an der UMSOM und Mitautor der Studie. Pressemitteilung der University of Maryland School of Medicine sagen

Todesrisiko durch halbierte Einnahme von Aspirin

Die Wissenschaftler kamen zu diesem Schluss, nachdem sie die medizinischen Unterlagen von mehr als 400 Covid-19-Patienten im Durchschnitt von 55 Jahren ausgewertet hatten, die in den letzten Monaten aufgrund von Komplikationen infolge ihrer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert worden waren.

Fast ein Viertel der behandelten Patienten erhielt eine niedrige Tagesdosis Aspirin (etwa 81 Milligramm – eine normale Kopfschmerztablette enthält 500 Milligramm), bevor sie oder etwas später ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Im Rahmen der Beobachtungsstudie stellten die Wissenschaftler fest, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin das Todesrisiko durch Covid-19 im Krankenhaus um fast die Hälfte senkte.

Darüber hinaus war das Risiko einer Verbindung zu einem Beatmungsgerät um 44 Prozent und das Risiko einer Aufnahme auf die Intensivstation um 43 Prozent geringer.

Eine Bestätigung aus Kontrollstudien ist erforderlich

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach äußerte sich positiv zu der Studie auf Twitter, stellte jedoch fest, dass zur Bestätigung eine randomisierte Studie erforderlich sei wie vom Nachrichtenportal “t-online” berichtet.

Dies stimmt auch mit der Einschätzung der Autoren der Studie selbst überein, die betonten, dass dies derzeit nur ein kritischer Befund sei, der durch eine zufällige klinische Studie bestätigt werden müsse.

“Wenn unsere Ergebnisse bestätigt werden, wäre Aspirin das erste weit verbreitete rezeptfreie Medikament, das die Mortalität bei Patienten mit Covid 19 senkt”, sagte Studienleiter Jonathan Chow. Pressemitteilung der University of Maryland School of Medicine.

Laut “t-online” raten Ärzte davon ab, Schmerzmittel als allgemeine Vorsichtsmaßnahme einzunehmen. Schließlich ist noch unklar, wie groß die Wirkung des Arzneimittels tatsächlich ist und ob eine vorbeugende Anwendung von Vorteil sein kann – insbesondere für Menschen ohne vorherige Herzerkrankung.

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