Juni 12, 2024

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Deutschland vergibt vier weitere Offshore-Windstandorte für 784 Millionen Euro

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Deutschland vergibt vier weitere Offshore-Windstandorte für 784 Millionen Euro

Nachdem die Bundesnetzagentur (BSH) im vergangenen Monat in ihrem ersten dynamischen Bieterverfahren vier Offshore-Windparks für 12,6 Milliarden Euro an BP und TotalEnergies vergeben hatte, hat sie nun im strukturierten Viererverfahren zentral weitere Standorte für insgesamt 784 Millionen Euro vergeben vorab geprüfte Bereiche. .

Drei der vier neuen Nordseegebiete (N-3.5, N-3.6, N-6.6 und N-6.7) wurden durch gesichert RWE Und zwar einer nach dem anderen Waterkant-Energiemit Vattenfall hat das Recht, einzugreifen Für einen der an RWE vergebenen Standorte, den das schwedische Unternehmen bis zum 14. September ausüben kann.

Das Bieterverfahren basierte auf qualitativen Kriterien. Neben der Zahlungsbereitschaft in Euro für das jeweilige Gebiet wurden auch Kriterien wie die Dekarbonisierung des Offshore-Betriebs und der Einsatz umweltfreundlicher Gründungstechnologien berücksichtigt.

Die Windparks an den vier Standorten, die insgesamt 1,8 Gigawatt Offshore-Windleistung beherbergen können, sollen im Jahr 2028 ans Netz gehen.

RWE hat sich die Regionen N-3.6 und N-3.5, in denen das Unternehmen bereits über Eingriffsrechte verfügt, ohne negative Angebotskomponente gesichert. An beiden Standorten plant RWE den Bau des Projekts Nordseecluster B, das zwei Windparks mit einer Gesamtleistung von 900 MW umfasst. Das Unternehmen hat sich bereits Standorte für die 660-MW-Entwicklung des Nordseeclusters A im Jahr 2021 gesichert.

Darüber hinaus hat die BSH RWE vorläufig den Standort N-6.6 für ihren 630-MW-Offshore-Windpark zugesprochen. Die Weiterentwicklung des Projekts durch RWE steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Ausübung des Eingriffsrechts durch Vattenfall, wofür das schwedische Unternehmen nach Angaben des BSH bis zum 14. September Zeit hat.

Im vergangenen Jahr machte Vattenfall von seinem Recht Gebrauch, in einem Bereich einzuspringen, den RWE mit einem Subventionsverbot gewonnen hatte. In dem Gebiet N-7.2 in der deutschen Nordsee plant Vattenfall den Bau des 980-MW-Offshore-Windparks Nordlicht I (Northern Light I). Für das nun vorläufig an RWE vergebene Gelände N-6.6 behält sich die Projektgesellschaft Vattenfall das Recht vor, umzuziehen Offshore-Windkraftanlage Vattenfall Nordlicht II.

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Den vierten von der BSH in der jüngsten Auktionsrunde in Deutschland vergebenen Standort N-6.7 hat sich Waterkant Energy gesichert.

Die von den Gewinnern zu zahlenden Entgelte in Höhe von insgesamt 784 Millionen Euro werden von der Bundesnetzagentur zu 90 Prozent für die Senkung der Stromkosten für Verbraucher, zu 5 Prozent zum Erhalt der Meeresnatur und zu weiteren 5 Prozent zur Förderung des umweltfreundlichen Fischfangs verwendet.

Zuschlagsanteile für den Meeresschutz müssen innerhalb eines Jahres in den Bundeshaushalt eingezahlt werden. Ab dem Fertigstellungstermin der Windparks im Jahr 2028 wird die Stromkostensenkungskomponente über 20 Jahre in festen Jahresraten an den für den Anschluss des Projektnetzes verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber gezahlt.

Die BSH hat den gleichen Plan, den Erlös aus der vorherigen Auktionsrunde zu verwenden, für die BP und TotalEnergies jeweils Grundstücke erhalten haben.

Im vergangenen Monat veröffentlichte das BSH Ausschreibungsergebnisse für vier Offshore-Windblöcke mit einer Gesamtleistung von 7 GW, die bisher nicht zentral auf Meeresökologie, Bodenprofil, Wind- und Meeresbedingungen untersucht wurden: N-11.1, N-12.1 und N-12.2 in der Nordsee und der Region. O-2.2 in der Ostsee.

Die bisherige Auktionsgruppe trat in eine dynamische Bieterphase (Negativgebote) ein, nachdem bei der Bundesnetzagentur acht Gebote ohne Förderung für die drei Nordseeregionen und neun Gebote ohne Förderung für den Ostseeraum eingegangen waren, wodurch ein Erlös von 12,6 Milliarden Euro erzielt wurde.

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