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Deutschland verurteilt ehemaligen Regierungsangestellten wegen Spionage für Ägypten | Nachrichten | DW

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Die Staatsanwaltschaft teilte am Mittwoch mit, ein Berliner Gericht habe einen Mann wegen Spionage für Ägypten verurteilt, als er für die Pressestelle von Bundeskanzlerin Angela Merkel arbeitete.

Amin K. Der 66-Jährige, deutscher Staatsbürger ägyptischer Abstammung, arbeitet seit 1999 für den Bundespressedienst in Berlin.

Er bekannte sich schuldig und wurde letzte Woche für schuldig befunden. Das Gericht verbüßt ​​ihn nun mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten.

Was ist der Fall?

Staatsanwälte sagten Reportern, dass Amin K. Zwischen Juli 2010 und 2019 informierte er den ägyptischen General Intelligence Service (GIS).

Sie fügten hinzu, dass er seine Position nutzte und die Recherchetools des Büros nutzte, um Informationen über die Berichterstattung der deutschen Medien über Ägypten zu vermitteln.

Unterstützt bei einem gescheiterten Versuch, einen anderen Spion, den Dolmetscher des Deutschen Bundestages, für den General Intelligence zu rekrutieren. Er gab auch die Namen von fünf seiner Kollegen in der Pressestelle an, die in Syrien geboren wurden.

Die Ermittler kamen jedoch zu dem Schluss, dass er keinen Zugang zu geheimen Regierungsinformationen hatte.

Als Gegenleistung für seine Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Geheimdienst wird angenommen, dass der Mann von den ägyptischen Behörden bevorzugt behandelt wurde.

Was ist für Ägypten wichtig?

Laut einem deutschen Geheimdienstbericht von 2019 versuchte der General Intelligence Service (GIS), in Deutschland lebende Ägypter zu rekrutieren.

Dem Bericht zufolge versuchte der General Intelligence auch, Informationen über die ägyptische Opposition in Deutschland zu sammeln.

Seit der Machtübernahme des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah El-Sisi im Jahr 2014 ist Berlin ein Zufluchtsort für gezielte Aktivisten, Journalisten und Forscher, die vor der Verfolgung geflohen sind.

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* *Anmerkung des Herausgebers: Die DW folgt dem deutschen Pressegesetz, das die Bedeutung des Schutzes der Privatsphäre von Kriminellen oder mutmaßlichen Opfern betont und uns verpflichtet, in solchen Fällen keine vollständigen Namen preiszugeben.

fb / DJ (AFP, AP, dpa)

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