Mai 16, 2022

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Deutschland will mehr Chiphersteller anziehen • The Register

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Mit 14 Milliarden Euro finanzieller Unterstützung will die Bundesregierung Chiphersteller ins Land locken, offenbar angespornt durch Probleme in der globalen Halbleiter-Lieferkette.

Der Umzug folgt dem europäischen Chip-Gesetz der Europäischen Kommission und der Entscheidung von Intel Anfang dieses Jahres, eine neue Produktionsstätte in Deutschland zu bauen.

Die jüngste Ankündigung wurde laut Reuters vom deutschen Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf einer Geschäftsveranstaltung in Hannover gemacht, der sagte, seine Regierung wolle Chiphersteller mit 14 Milliarden Euro (14,7 Milliarden US-Dollar) staatlicher Hilfe locken.

Er verwies auf die jüngste Knappheit an Chips, die unzähligen Branchen Probleme bereitet hat, darunter der Automobilbranche und den Herstellern von IT-Geräten, da einige Anbieter Waschmaschinen kaufen, um Chips zur Wiederverwendung zu extrahieren.

Dieser jüngste Schritt unterstreicht die zunehmende Bedeutung, die Halbleiter in der Weltwirtschaft spielen, und wie die Sicherung der Versorgung zu einem Interessengebiet für Führungskräfte auf der ganzen Welt geworden ist.

Im Februar stellte die Europäische Kommission den European Chips Act vor, der eine Reihe von Initiativen vorschlägt, um die Halbleiterforschung und -entwicklung innerhalb der EU zu fördern und neue Produktionskapazitäten aufzubauen, um die Abhängigkeit Europas von Chiplieferungen aus Ländern wie China zu verringern.

Es beginnt mit einer Anfangsinvestition von 11 Milliarden Euro (11,6 Milliarden US-Dollar), die bis 2030 voraussichtlich auf über 43 Milliarden Euro (45 Milliarden US-Dollar) an öffentlichen und privaten Investitionen steigen wird.

„Kurzfristig wird dies unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Krisen erhöhen, indem es uns ermöglicht, Unterbrechungen der Lieferkette vorherzusehen und zu vermeiden. Mittelfristig wird dies dazu beitragen, Europa zu einem industriellen Marktführer in dieser strategischen Branche zu machen“, so der Europäer Das sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Ankündigung des europäischen Chipgesetzes.

Die USA versuchen auch, staatliche Investitionen in die Halbleiterherstellung sowie Forschung und Entwicklung durch den US CHIPS Act zu lenken, der 2021 in Kraft trat, aber noch andere Gesetze – den America COMPETES Act – verabschieden muss, um ein Potenzial von 52 Milliarden US-Dollar freizusetzen Finanzierung zur Steigerung der Produktion von Chips in den Vereinigten Staaten.

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Auch Indien hofft auf eine Beteiligung und soll angeblich versuchen, die taiwanesischen Chiphersteller Intel und TSMC mit einem 10-Milliarden-Dollar-Subventionsplan zu locken, um Produktionsstätten auf dem indischen Subkontinent zu errichten, mit denen bis zur Hälfte der Kosten eines Chips gedeckt werden könnten neue Chipfabrik.

Intel Deutschland hat sich bereits für den Bau einer riesigen neuen Chipfertigung am Standort Magdeburg entschieden. CEO Pat Gelsinger sagte zuvor, das Unternehmen sei bereit, bis zu 80 Mrd. Euro (84,6 Mrd.

Trotz Engpässen und Lieferkettenproblemen wird der globale Halbleitermarkt laut Prognosen von Gartner im Jahr 2022 voraussichtlich immer noch 676 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem Anstieg von 13,6 Prozent gegenüber 2021 entspricht. ®

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