So. Okt 24th, 2021

Technik-Smartphone-News

Komplette Nachrichtenwelt

Die Immunantwort auf das Coronavirus dauert länger als erwartet

2 min read

Neutralisierende Antikörper und IgG blieben nachweisbar stabil

Iyer und Kollegen nahmen bis zu 122 Tage nach Auftreten der ersten Symptome Blutproben von 343 Covid 19-Patienten mit meist schweren Erkrankungen. Sie verglichen diese Proben mit einer Kontrollgruppe, die aus Proben von über 1.500 Personen bestand, die bereits vor der Pandemie entnommen worden waren. In ihrer Untersuchung konzentrierten sich die Wissenschaftler auf Antikörper, die an die Bindungsdomäne des SARS-CoV-2-Spike-Proteins gebunden waren.

Sie maßen auch IgM- und IgA-Antikörper. Er zeigte, dass diese beiden Arten relativ schnell aus dem Blut des Patienten verschwanden und nach 49 bis 71 Tagen nach den ersten Symptomen nicht mehr unterscheidbar waren. Die Anzahl der IgG-Antikörper nahm über einen Zeitraum von 90 Tagen ab, aber nur drei Patienten verloren sie vollständig. Diese Art von Antikörper trat auch immer zusammen mit neutralisierenden Antikörpern gegen das Virus auf.

Menschen sind nach Covid-19 mindestens drei Monate lang geschützt

“Dies bedeutet, dass Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit mindestens drei Monate lang geschützt sind”, sagte Richelle Charle, eine Ärztin am Massachusetts General Hospital (MGH), die an der Studie beteiligt war. “So können wir zeigen, dass die wichtigsten Antikörperreaktionen auf Covid-19 erhalten bleiben.” Umgekehrt kann mit Hilfe von IgA- und IgM-Antikörpern nachgewiesen werden, dass eine Infektion vor zwei Monaten maximal war.

Baweleta Isho und Kollegen zeigen in ihrer Studie an 402 Patienten auch, dass IgA- und IgM-Antikörper relativ schnell verschwinden, während IgG-Antikörper bis zu 105 Tage nach Auftreten der Symptome noch stetig sichtbar waren. Die Forscher fanden diese Reaktion nicht nur im Blut, sondern auch im Speichel. Daraus schließen sie, dass Speichelproben auch für Tests auf frühere Koronarinfektionen verwendet werden können.

Siehe auch  Bundesbankchef sagt, eine höhere Inflation werde wahrscheinlich eine "Straffung" der Politik erfordern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.