Juli 25, 2024

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Drei Deutsche wegen des Verdachts der Spionage für China festgenommen

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Drei Deutsche wegen des Verdachts der Spionage für China festgenommen

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hätten die drei deutschen Staatsangehörigen bereits vor Juni 2022 chinesischen Beamten Informationen über „militärisch nutzbare innovative Technologien“ in Deutschland zur Verfügung gestellt.

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Am Montag wurden in Deutschland drei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, für China zu spionieren und den Transfer von Informationen im Zusammenhang mit Technologie mit potenziellem militärischem Nutzen zu ermöglichen.

Die Staatsanwälte sagten, die drei deutschen Staatsbürger seien angeklagt worden Verhalten des chinesischen Geheimdienstes seit Juni 2022. Sie werden auch verdächtigt, gegen deutsche Exportgesetze verstoßen zu haben.

Einer der Verdächtigen, identifiziert nur als Thomas R. Im Einklang mit den deutschen Datenschutzgesetzen handelte er als Beauftragter eines Mitarbeiters des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit (MSS) und kaufte in Deutschland Informationen über „militärisch nutzbare innovative Technologien“ dieser Person ein. Das sagte die Bundesanwaltschaft in einer Erklärung.

Er habe dafür Herwig F. und Ina eingesetzt, sagten die Staatsanwälte. F, ein Ehepaar, das in Düsseldorf ein Unternehmen besitzt, um mit deutschen Forschern zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.

Das Paar hat angeblich einen Forschungstransfervertrag mit einem nicht identifizierten deutschen Unternehmen abgeschlossen. Sie erstellten für einen chinesischen Partner eine Studie über Maschinenteiletechnologie, die für leistungsstarke Schiffsmotoren, auch in Schlachtschiffen, eingesetzt werden könnte. Die Staatsanwälte sagten, Thomas R. Die MSS stand hinter dem chinesischen Partner und das Projekt wurde vom chinesischen Staat finanziert.

„Der Bereich der innovativen Technologien aus Deutschland, die für militärische Zwecke genutzt werden könnten und die im aktuellen Fall betroffen sind, ist besonders sensibel. Umso wichtiger ist es, sich damit auseinanderzusetzen“, schrieb die deutsche Innenministerin Nancy Weisser auf X, zuvor auf Twitter. „Der Fall läuft weiter, so wie es uns in diesem Fall gelungen ist.“

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Die Verdächtigen kauften außerdem ein von MSS finanziertes spezielles Lasergerät und exportierten es ohne Genehmigung nach China, so die Staatsanwaltschaft.

In Düsseldorf und Bad Homburg bei Frankfurt wurden Wohnungen und Büros der festgenommenen Verdächtigen durchsucht.

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