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Drei wegen tödlicher Chemieexplosion in Deutschland angeklagt

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Ein Blick auf den Kimpark nach einer Explosion in Leverkusen am 27. Juli 2021. REUTERS/Leon Koegler

BERLIN (Reuters) – Die deutsche Staatsanwaltschaft hat am Dienstag drei Menschen wegen einer rücksichtslosen Explosion in einem Chemiepark in Westdeutschland angeklagt, bei der sieben Menschen getötet wurden, und beschuldigt sie des rücksichtslosen Mordes und der Explosion.

Die Kölner Staatsanwaltschaft vermutete in einer Erklärung, die drei hätten zugelassen, dass die Chemikalien in dem Ende Juli explodierten Tank bei Temperaturen über dem zulässigen Wert gelagert wurden, wodurch es zu einer Kettenreaktion kam.

Die Staatsanwaltschaft identifizierte die Verdächtigen nicht.

Die Explosion im Chempark, die von Chemieunternehmen wie der Bayer AG (BAYGn.DE) und der Lanxess AG (LXSG.DE) eingesetzt wurde, hat eine Rauchwelle über die westliche Stadt Leverkusen getrieben. Die Feuerwehr brauchte mehr als drei Stunden, um die Flammen zu löschen.

Die Staatsanwaltschaft sagte, die Polizei habe das Hauptquartier der Firma Karenta durchsucht, die die explodierte Einheit betreibt. Die Verdächtigen reichten freiwillig von der Polizei angeforderte Materialien ein, darunter Speichergeräte, Mobiltelefone und physische Dokumente.

Den drei wurde vorgeworfen, bei der Lagerung und Behandlung der explodierten Chemieabfälle ihre Vorsichtspflichten vernachlässigt zu haben.

(Berichterstattung von Thomas Eschert in Berlin Redaktion von Matthew Lewis

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