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Fraport verkauft 51 % seiner Anteile an FraSec an Sasse

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Aufgrund der neuen Eigentümerstruktur kann FraSec Luftsicherheit an künftigen Ausschreibungsverfahren am Frankfurter Flughafen nach deutschem Kartellrecht teilnehmen. Bildnachweis: Donald24 / Wikimedia.

Fraport Security Services, eine Einheit des Flughafenbetreibers Fraport, hat sich bereit erklärt, ihre Mehrheitsbeteiligung an der Fluggastkontrollgesellschaft FraSec Luftsicherheit an die Sasse-Gruppe für Facility Services zu verkaufen.

Diese strategische Allianz zwischen FraSec Luftsicherheit und Sasse hat zum Ziel, „höchste Qualitätsstandards“ in der Luftsicherheit zu liefern.

Die Transaktion beinhaltet zunächst die Veräußerung von 26 % der Anteile der FraSec Luftsicherheit, die voraussichtlich zum 1. Januar 2022 in Kraft treten soll. Dies bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden und Unternehmensvorstände.

Ein Jahr später wird Sasse mit Wirkung zum 1. Januar 2023 weitere 25 % der Anteile an FraSec Luftsicherheit erwerben, um insgesamt 51 % der Anteile zu besitzen.

Diese Partnerschaft soll die Wettbewerbsposition von FraSec Luftsicherheit in den kommenden Jahren stärken.

Der Deal unterstützt den deutschen Flughafenbetreiber, der ab dem 1. Januar 2023 die Verantwortung für die Abteilung Frankfurt Airport Passenger Screening (FRA) vom Bundesministerium des Innern (BMI) übernimmt.

Er wird auch für die Auswahl von Dienstleistern verantwortlich sein, die mit der Durchführung von Sicherheitskontrollen am Flughafen beauftragt werden.

In einer Stellungnahme erklärte Fraport: „Die FraSec Luftsicherheit GmbH wurde am 1. Juli 2021 gegründet und im Rahmen des Restrukturierungsprogramms von der Muttergesellschaft FraSec getrennt. Seitdem bündelt die Fluggastkontrollgesellschaft alle erforderlichen Luftsicherheitsleistungen gemäß § 5 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG).

Aufgrund der neuen Eigentümerstruktur kann FraSec Luftsicherheit an künftigen Ausschreibungsverfahren am Frankfurter Flughafen nach deutschem Kartellrecht teilnehmen.

Im Juli hatte Fraport angekündigt, rund 189,8 Millionen US-Dollar (160 Millionen Euro) als Entschädigung für die fortgesetzte Betriebsbereitschaft des Frankfurter Flughafens während des ersten Covid-19-Stillstands im vergangenen Jahr zu erhalten.

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