Juni 12, 2024

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Laut Reuters plant die deutsche Regulierungsbehörde, dass Meta eine neue Übersicht für Facebook- und Instagram-Nutzer plant

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Laut Reuters plant die deutsche Regulierungsbehörde, dass Meta eine neue Übersicht für Facebook- und Instagram-Nutzer plant
© Reuters. DATEIFOTO: Das Logo der Unternehmensgruppe Meta Platforms ist am 6. Dezember 2022 in Brüssel, Belgien, zu sehen. REUTERS/Yves Hermann/Aktenfoto

BERLIN (Reuters) – Das deutsche Büro des Kartells sagte, Meta plane, den Nutzern seiner Plattformen Facebook (NASDAQ:) und Instagram eine neue Übersicht bereitzustellen, um kartellrechtliche Bedenken nach jahrelangen Gesprächen mit der Regulierungsbehörde auszuräumen.

Das Büro sagte, der Meta-Konten-Hub würde es Benutzern ermöglichen, eine „weitgehend freie und informierte Entscheidung“ darüber zu treffen, ob sie Konten wie Instagram und Facebook zusammen oder getrennt nutzen möchten.

„Wir haben die Meta-Kontoübersicht aktualisiert, um mehr Transparenz darüber zu bieten, wie unsere Dienste zusammenarbeiten, und den Menschen mehr Kontrolle über diese Funktionen zu geben“, sagte ein Meta-Sprecher.

Der Sprecher fügte hinzu, dass das Unternehmen die konstruktive Zusammenarbeit mit der Behörde fortsetzen werde.

Im Jahr 2019 wollte das Kartellamt Meta – und dann Facebook – verbieten, Nutzerdaten aus mehreren Quellen ohne Zustimmung der Nutzer zusammenzuführen.

Dies führte zu jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen. Der Oberste Gerichtshof der Europäischen Union wird die Angelegenheit voraussichtlich im Juli verhandeln.

Die von Meta eingeführte neue Funktion zur Kontoverwaltung revidiert ein früheres System, das das Kartellamt als „erheblich mangelhaft“ bezeichnete und den Verbrauchern seiner Meinung nach nicht unparteiisch oder transparent mitgeteilt habe.

Das Amt erklärte, seine jüngste Bewertung basiere auf im Jahr 2019 entwickelten Kriterien und könne daher nicht ausschließen, dass strengere Anforderungen zur Einhaltung des deutschen Wettbewerbsrechts erforderlich seien.

Deutschland behält Meta genau im Auge, nachdem die Regulierungsbehörde es als „vorrangig für den marktübergreifenden Wettbewerb“ eingestuft hat, eine Bezeichnung, die der Regulierungsbehörde mehr Spielraum gibt, um die Marktmacht digitaler Unternehmen einzuschränken.

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