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Strengere Reisebeschränkungen in Deutschland für Reisende aus Bulgarien, Kroatien, Singapur, Kamerun und Kongo

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Die deutschen Behörden haben die Einreisebeschränkungen für Reisende aus fünf weiteren Ländern, von denen zwei Mitglieder der Europäischen Union sind, verschärft, nachdem das Robert-Koch-Institut alle fünf in seine Liste der Risikogebiete aufgenommen hatte.

In einem Update der Hochrisikoländer und -regionen hat das RKI, ein für Krankheitsprävention und -bekämpfung zuständiges Regierungsinstitut, die folgenden fünf Länder in die Liste aufgenommen:

  • Bulgarien
  • Kamerun
  • Kroatien
  • Republik Kongo
  • Singapur

Die Entscheidung, die am Freitag, 22. Oktober, bekannt gegeben wurde, tritt am darauffolgenden Sonntag in Kraft. Damit unterliegen Reisende aus diesen Ländern nun mehr Einreisebeschränkungen als bisher, einschließlich der Pflicht, sich vor ihrer Reise nach Deutschland unter einreiseanmeldung.de anzumelden.

Gleichzeitig müssen sich diese Reisenden bei der Ankunft in Deutschland für zehn Tage selbst isolieren. Kann der Reisende eine Impfung mit einem der von den deutschen Behörden anerkannten Impfstoffe nachweisen oder sich in den letzten sechs Monaten von COVID-19 erholt haben, kann die Isolation vorzeitig beendet werden.

Reisende, die nicht geimpft wurden (oder nicht in Deutschland geimpft sind) und solche, die in den letzten Monaten an COVID-19 erkrankt waren, können die Quarantäne zwar noch vorzeitig beenden, indem sie sich auf COVID-19 testen lassen, jedoch nicht sofort.

Die Quarantänezeit kann aufgrund eines negativen Tests spätestens fünf Tage nach der Einreise endenDas Auswärtige Amt erklärt.

Von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte Daten zeigen, dass die neu gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner in Kroatien, Singapur und Bulgarien über 300 lagen (327,27, 396,42 bzw. 344,5), während die Rate in Deutschland 90,26 beträgt.

Während in Kamerun (7,11) und Kongo (20,89) die Impfrate nach den der Weltgesundheitsorganisation vorliegenden Daten niedrig ist, weisen beide Länder sehr niedrige Impfraten auf, wobei die Impfrate in beiden Ländern unter einem Prozent liegt.

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Mit der Aktualisierung der Liste hat das RKI auch vier Länder aus der Liste gestrichen – Honduras, Irak, Kenia und Kosovo –, sodass Reisende aus diesen Ländern ab Sonntag, 24. Oktober, unter ermäßigten Einreisebeschränkungen in das Hoheitsgebiet Deutschlands einreisen können.

In einem Update der vergangenen Woche am 15. Oktober wurden auch Algerien, Fidschi, Marokko, Sri Lanka und Tunesien aufgrund des jüngsten Rückgangs der Zahl der COVID-19-Fälle in ihren Hoheitsgebieten von Deutschlands Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Zuvor hat das RKI Estland, Lettland, Brunei Darussalam, die Ukraine und den Jemen in diese Liste aufgenommen.

>> Wer kann inmitten von COVID-19 nach Deutschland reisen und wie sind die Regeln?

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