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Tech-Review 22.02. hier: Wagen Sie es, mehr zu digitalisieren!

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16 Jahre nach Merkel will die neue Bundesregierung „weitere Fortschritte wagen“. Das ist zumindest das Motto der Ampel Alliance. Dazu gehört natürlich auch die Digitalisierung im Land, die bisher nur langsam voranschreitet. Grund genug, genauer hinzuschauen und sich zu fragen: Warum ist bisher so wenig passiert? Und was muss passieren, damit ein echtes digitales Erwachen funktioniert?

Wagen Sie den digitalen Durchbruch – Das sollte das Credo der neuen Regierung sein. In der neuen TR-Ausgabe gibt es Tipps, wie das geht. Dies und mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe, die ab dem 23. Dezember erhältlich ist. Es kann ganz einfach im Hayes Store bestellt werden. Highlights aus dem Magazin:

Die Titelgeschichte der Ausgabe zeigt, dass es in der Republik bereits eine Reihe von Digitalisierungsprojekten gibt, die Hoffnung machen. Bürgermeister, die digitale Managementprojekte auf lokaler Ebene leiten oder Agenturen, die mit ihrem Startup-Spirit und agilen Methoden frischen Wind ins deutsche Management bringen wollen. Auch die digitale Infrastruktur schreitet voran – teilweise mit neuen Technologien, um beispielsweise Glasfasern schneller verlegen zu können. Es zeigt sich immer wieder: An Ideen und engagierten Menschen mangelt es nicht, an der Umsetzung mangelt es nicht. Aber warum ist das eigentlich so?

„Deutschland ist sehr dysfunktional“, sagt Sacha Lobo im Interview. Der vielleicht berühmteste Digitalexperte des Landes nennt Gründe: Überbürokratie, zu lange Erneuerungszyklen und das Feststecken des Managements. Was in Krisenzeiten für Stabilität sorgt, ist in Zeiten des Wandels eine Sackgasse – denn nicht jede Veränderung in einem Land ist bösartig oder schlecht.

Das Pandemiemanagement zeigt derzeit, wie viel Veränderung nötig ist. Länder wie Spanien zeigen, wie ein digitales Gesundheitssystem im Kampf gegen Covid-19 helfen kann. Wir schauen uns auch Schul- und Verkehrsflächen an. Während der Schulbetrieb während der Pandemie eher in Hardware-Ausstattung und weniger in reale digitale Lernkonzepte investierte, bereitet sich der öffentliche Personennahverkehr in Deutschland zunehmend auf eine einheitliche digitale Lösung des Ticketsystems vor. Der Traum, mit nur einem Antrag Fahrkarten für alle Verkehrsverbünde des Landes zu kaufen, ist nicht mehr weit.

Der schnelle Erfolg bei der Entwicklung eines COVID-Impfstoffs hat Hoffnungen auf weitere Fortschritte gegen HIV, Malaria und Tuberkulose in naher Zukunft geweckt. Denn bisher kommt die Forschung zu „großen“ Infektionskrankheiten nur sehr langsam voran. Welche besonderen Schwierigkeiten stellen diese Erreger für die Forschung dar? Und was kann die neue mRNA-Technologie dagegen tun? Unser Biotechnologie-Redakteur Joe Schilling gibt Einblicke in die anspruchsvolle Arbeit von Impfstoffen.

Drohnen können eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel sein. Das Flugzeug bietet eine Reihe von Vorteilen, beispielsweise bei der Landschaftsbeobachtung. Naturschützer nutzen Drohnen, um beispielsweise den Zustand der Kelpwälder vor der kalifornischen Küste zu erfassen. Wälder sind mit Kohlendioxid verbunden, aber durch Seeigel bedroht. Ein weiteres Beispiel ist die Überwachung von Deponien in Deutschland. Viele dieser Deponien emittieren Methan und Lachgas. Das ist problematisch, denn ein Gramm Methan oder Lachgas hat den gleichen Einfluss auf den menschengemachten Klimawandel wie 28 Gramm Kohlendioxid. Forscher wollen diese Emissionen mit Drohnen genauer untersuchen. Denn bisher geschah dies allenfalls durch Besichtigung zu Fuß.

Zumindest durch die Pandemie und den Erfolg von Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime und Disney+ sind die Zuschauerzahlen in den Kinos dramatisch gesunken. Die Attraktivität sinkt auch, weil Produktionsfirmen aufgrund der Pandemie-Situation immer wieder Blockbuster-Filme in die Kinos bringen, gleichzeitig aber teure Filme auf Streaming-Plattformen veröffentlichen. Das bringt nicht nur das klassische Marketingkonzept von Kino und Filmindustrie durcheinander, sondern schadet auch der Attraktivität des Kinos als wichtigster Filmpremierenstandort. Es braucht also neue Konzepte, um ihr Überleben zu sichern. Technische Innovationen allein reichen jedoch nicht aus, um diesen Trend zu stoppen. Der Kampf um die Öffentlichkeit wird härter. Unser Autor Udo Flühr – selbst Filmregisseur – sucht weiter nach Spuren kreativer Erneuerung.

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(JLE)

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