Mai 23, 2022

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TU Kaiserslautern Trials Laden Sie automatisch eine eSIM für ein eigenständiges privates 5G-Netzwerk herunter

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Als europaweit erstes Unternehmen ist es der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) gelungen, einen erfolgreichen Download einer eSIM automatisch auf ein Smartphone über ein privates unabhängiges 5G-Netz durchzuführen.

Am Rande des Pfälzer Waldes gelegen, Technische Universität Kaiserslautern (TUK) ist eine technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Forschungsuniversität mit internationaler Ausrichtung. Sie bietet ihren Studierenden zukunftsorientierte Studiengänge und eine naturwissenschaftliche Grundausbildung mit einer modernen, zeitgemäßen Infrastruktur. Neben der eigenen Forschung betreibt die TUK wissenschaftliche Sonderforschungsbereiche und überregionale Partnerschaften, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden. Anwendungsorientierte Forschung wird in enger Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten vor Ort betrieben.

Das TUK-Testszenario besteht aus einem Samsung Galaxy S21 Smartphone, das ist AirOn eSIM-Verwaltungsplattform Von Giesecke + Devrient (G+D) und einem privaten 5G-Netz auf Basis von Nokia-Technologie. Das Netzwerk, das sich auf dem Campus der TUK befindet, nutzt Nokias Digital Automation Cloud (DAC) und wurde von Nokias europäischem Distributor Smart Mobile Labs bereitgestellt.

Eigenständige 5G-Parameter wurden von Nokia bereitgestellt und G+D erstellte die eSIM-Profile, die erforderlich sind, um das Smartphone mit dem Netzwerk zu verbinden. Diese Profile wurden dann zum Testen in das Managementportal G+D AirOn importiert. Von dort kann das Smartphone das Profil automatisch und sicher „over the air“ herunterladen. Um den Download zu starten, müssen Sie den QR-Code scannen.

Die von der TUK getesteten eSIM-Szenarien sollen viele praktische Anwendungen ermöglichen. Beispielsweise ermöglicht der automatische Profil-Download über das Scannen von QR-Codes Besuchern von Konferenzzentren oder Stadien eine einfache Verbindung zu privaten 5G-Netzwerken in diesen Umgebungen. TUK sagte auch, dass eine solche „nahtlose“ Konnektivität zum Wechseln zwischen mehreren Netzwerken Binnenlogistikanwendungen unterstützen könnte, bei denen sich autonome Fahrzeuge abwechselnd mit jedem der verschiedenen 5G-Netzwerke in den Gebäuden des Unternehmens verbinden, wenn sie sich zwischen verschiedenen Regionen bewegen.

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In einem anderen Szenario testete die Universität erfolgreich das schnelle Umschalten zwischen zwei Netzen. Da zog das Smartphone von einem besonderen ab Nokia 5G Standalone-Netzwerk Andererseits konnte er sich nahtlos mit dem zweiten Netzwerk verbinden. Um dies zu erreichen, wurde auf dem Smartphone der Local Profile Assistant (LPA) verwendet, der es dem Smartphone ermöglicht, mehrere eSIM-Profile zu verwalten und automatisch zu wechseln. In der nächsten Phase des Projekts wird die TUK testweise zwischen autarken 5G-Netzen verschiedener Hersteller umschalten.

„Automatische Downloads von eSIM-Profilen spielen eine wichtige Rolle bei der reibungslosen Bereitstellung von Diensten in nicht öffentlichen 5G-Netzen“, sagt Hans Schuten, Leiter des Bereichs Drahtlose Kommunikation und Navigation an der TUK. „Es ermöglicht eine flexiblere Nutzung dieser Netzwerke und unterstützt eine Vielzahl von Anwendungsfällen. Deshalb freuen wir uns sehr, dieses Konzept gemeinsam mit unseren Partnern testen und erproben zu können.“

Carsten Arens, Geschäftsführer der G + D Mobile SicherheitEr sagte: „Beeindruckende Tests an der TU Kaiserslautern zeigen, dass G+D und Nokia über ein interoperables System verfügen. Dies vereinfacht den Aufbau privater 5G-Netze für Systemintegratoren und Unternehmen erheblich. Als führender Anbieter von eSIM-Technologie werden wir dies auch weiterhin tun.“ private Mobilfunknetze mit unseren Lösungen und unserem Know-how unterstützen.

Die TUK-Initiative wurde gefördert durch Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr Durch die 5X5G-Strategie, die darauf abzielt, das Testen innovativer 5G-Anwendungen zu ermöglichen und die effektive Einführung neuer Mobilfunktechnologien zu unterstützen.

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