Juli 20, 2026

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Tödlicher Arbeitsunfall bei Aurubis in Hamburg: Gabelstapler gerät in Brand – Fahrer stirbt

Tödlicher Arbeitsunfall bei Aurubis in Hamburg: Gabelstapler gerät in Brand – Fahrer stirbt

Ein schwerer Arbeitsunfall hat in der Nacht zum Samstag den Hamburger Kupferkonzern Aurubis erschüttert. In einer Werkshalle des Industrieunternehmens geriet ein Gabelstapler plötzlich in Brand. Der Fahrer, ein 42-jähriger Mitarbeiter, erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich während der Nachtschicht und wurde von mehreren Kollegen mit angesehen.

Unfall in Werkshalle des Kupferherstellers

Der Unfall geschah gegen 23 Uhr im Werk des international tätigen Kupferproduzenten Aurubis in Hamburg. Nach Angaben des Lagezentrums der Feuerwehr Hamburg fiel während eines Produktionsvorgangs heiße Schlacke auf den Gabelstapler des Mitarbeiters.

Die glühende Substanz, ein Nebenprodukt aus der Metallverarbeitung, setzte das Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit in Brand. In der Kupferproduktion entstehen bei der Verarbeitung von geschmolzenem Metall regelmäßig solche Rückstände, die aufgrund ihrer extrem hohen Temperaturen ein erhebliches Risiko darstellen können.

Der Fahrer befand sich zu diesem Zeitpunkt am Steuer des Fahrzeugs. Die Flammen griffen schnell um sich.

Feuerwehr und Werksschutz im Einsatz

Die Werksfeuerwehr von Aurubis reagierte unmittelbar und begann mit den Lösch- und Rettungsmaßnahmen. Kurz darauf rückten auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg an, um die Arbeiten zu unterstützen.

Trotz des schnellen Eingreifens kam jede Hilfe zu spät. Der 42-jährige Mitarbeiter erlitt schwerste Verletzungen und starb noch in der Werkshalle.

Ein weiterer Beschäftigter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und medizinisch versorgt.

Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Unternehmen bestätigt Unfallhergang

Ein Sprecher von Aurubis bestätigte den Vorfall in der Rohhütte Werk Nord. Nach Unternehmensangaben ereignete sich der Unfall während routinemäßiger Arbeiten im Produktionsprozess.

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„Bei routinemäßigen Entleerungsarbeiten eines Kübels, der mit Rückständen von schmelzflüssigem Material gefüllt war, kam es zu einer Verpuffung. Ein für den Entleerungsvorgang des Kübels genutzter Gabelstapler geriet daraufhin in Brand“, erklärte Unternehmenssprecher Meino Hauschildt.

Die Arbeiten gehören zum normalen Ablauf der Kupferproduktion, bei der flüssiges Metall verarbeitet und in Formen gegossen wird.

Kollegen erleben dramatische Minuten

Der tödliche Unfall ereignete sich vor den Augen mehrerer Mitarbeiter der Nachtschicht. Viele von ihnen mussten den Vorfall unmittelbar miterleben.

Nach Angaben des Lagezentrums der Feuerwehr Hamburg wurde deshalb ein Kriseninterventionsteam eingesetzt, um die betroffenen Kollegen psychologisch zu betreuen. Solche Teams kommen häufig nach schweren Arbeitsunfällen oder belastenden Ereignissen zum Einsatz.

Aurubis zeigt sich tief betroffen

Im Unternehmen herrscht große Bestürzung über den tragischen Vorfall.

„Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden den Angehörigen und den weiteren Betroffenen“, erklärte Dr. Toralf Haag, Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG.

Das Unternehmen kündigte an, den Unfall gemeinsam mit den zuständigen Behörden umfassend aufzuarbeiten. Ziel sei es, den genauen Ablauf zu klären und mögliche Sicherheitsfragen zu prüfen.

Ermittlungen der Polizei laufen

Die Polizei Hamburg hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Dabei wird untersucht, wie es zu der Verpuffung und dem anschließenden Brand kommen konnte.

Arbeitsunfälle in großen Industrieanlagen werden in Deutschland in der Regel gemeinsam mit den zuständigen Behörden, der Berufsgenossenschaft sowie technischen Sachverständigen untersucht.

Fazit

Der tödliche Brand eines Gabelstaplers in einer Werkshalle des Kupferherstellers Aurubis in Hamburg hat einen 42-jährigen Mitarbeiter das Leben gekostet und Kollegen sowie das Unternehmen erschüttert. Während Feuerwehr und Werkschutz schnell eingriffen, konnte der Mann nicht mehr gerettet werden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des schweren Arbeitsunfalls dauern an.

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