August 10, 2026

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Google Maps soll Essen bestellen und Hotels buchen: Diese Einschränkungen gelten noch

Google Maps soll Essen bestellen und Hotels buchen: Diese Einschränkungen gelten noch

Google baut seinen Kartendienst Google Maps zunehmend zu einem digitalen Alltagsassistenten aus. Mit der Funktion „Ask Maps“ können Nutzer bereits komplexere Fragen stellen und passende Orte finden. Nun erweitert das Unternehmen die Möglichkeiten deutlich: Künftig soll Google Maps unter anderem Essen bestellen sowie bei der Suche und Buchung von Hotels oder Veranstaltungstickets helfen können.

„Ask Maps“ übernimmt komplexere Aufgaben

Bereits im März 2026 hatte Google seinen Kartendienst um „Ask Maps“ erweitert. Die Funktion ermöglicht es ersten Nutzern, komplexere Anfragen in natürlicher Sprache zu stellen.

Wer beispielsweise angibt, dass der Smartphone-Akku fast leer ist und eine Lademöglichkeit benötigt wird, kann sich von Google Maps einen geeigneten Ort in der Umgebung suchen lassen. Die Anwendung interpretiert dabei nicht nur einzelne Suchbegriffe, sondern berücksichtigt den Zusammenhang der Anfrage.

Nun geht Google einen Schritt weiter. „Ask Maps“ soll mithilfe der agentischen Fähigkeiten von Gemini künftig auch „komplexe Aufgaben mit mehreren Teilschritten“ erledigen können.

So kann Google Maps künftig Essen bestellen

Eine der ersten neuen Funktionen betrifft Essensbestellungen. Nutzer sollen Google Maps beispielsweise nach Feierabend anweisen können, ein bestimmtes Gericht bei einem bevorzugten Restaurant zum Mitnehmen zu bestellen, damit es auf dem Heimweg abgeholt werden kann.

Von der Restaurantsuche bis zum Warenkorb

Google Maps sucht zunächst nach dem passenden Restaurant und stellt anschließend die gewünschte Bestellung zusammen. Die ausgewählten Speisen werden in den Warenkorb gelegt, bevor der Nutzer eine Übersicht erhält und die Bestellung bestätigen kann.

Dabei soll auch Googles „Personal Intelligence“ eine Rolle spielen. Gibt ein Nutzer der Anwendung die Freiheit, selbst ein Gericht auszuwählen, können nach Angaben des Unternehmens unter anderem bevorzugte Restaurants und individuelle Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt werden.

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Damit entwickelt sich Google Maps über seine klassische Rolle als Navigations- und Kartendienst hinaus. Die Anwendung soll nicht mehr nur Orte anzeigen, sondern bestimmte Schritte einer alltäglichen Aufgabe selbstständig vorbereiten.

Essensbestellungen zunächst nur in den USA

Die neue Funktion startet allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Zunächst können nur Restaurants berücksichtigt werden, die mit unterstützten Partnerunternehmen zusammenarbeiten. Google nennt unter anderem Square und Toast. Künftig soll auch Uber Eats hinzukommen.

Hinzu kommt eine geografische Begrenzung: Die neuen Funktionen werden zunächst ausschließlich in den USA eingeführt. Google kündigte jedoch an, später weitere Regionen hinzuzufügen. Wann Deutschland oder andere europäische Länder unterstützt werden, ist bislang nicht bekannt.

Für deutsche Nutzer dürfte insbesondere entscheidend sein, welche lokalen Restaurant-, Zahlungs- und Buchungsplattformen künftig eingebunden werden.

Google Maps soll auch Hotels und Events organisieren

Die erweiterten Funktionen beschränken sich nicht auf Restaurants. Komplexere Anfragen sollen künftig ebenfalls bei der Planung von Reisen und Freizeitaktivitäten helfen.

Google nennt als Beispiel die Suche nach einem Hotel für eine Konferenz in Miami. Ein Nutzer könnte nach einer gut bewerteten, preislich moderaten Unterkunft mit künstlerischem Ambiente fragen, die gleichzeitig in der Nähe von Restaurants und Fitnessstudios liegt.

Hotelpreise vergleichen und Zimmer direkt buchen

Google Maps soll anhand dieser Kriterien passende Hotels ermitteln und deren Preise für einen festgelegten Reisezeitraum vergleichen können. Hat sich der Nutzer für eine Unterkunft entschieden, soll das Zimmer direkt aus der Anwendung heraus über verschiedene Anbieter buchbar sein.

Ein ähnliches Prinzip ist für Veranstaltungen vorgesehen. Nutzer können nach Shows, Konzerten oder anderen Events in ihrer Umgebung suchen und anschließend den Kauf passender Tickets einleiten.

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Google Maps entwickelt sich zum digitalen Assistenten

Mit den neuen Funktionen verfolgt Google einen klaren Kurs: Maps soll künftig nicht mehr ausschließlich bei der Suche nach Orten oder bei der Navigation helfen. Stattdessen soll der Dienst zunehmend komplette Aufgabenketten übernehmen – von der Interpretation einer Anfrage über die Auswahl geeigneter Angebote bis zur Vorbereitung einer Bestellung oder Buchung.

Vorerst bleibt der praktische Nutzen allerdings regional und technisch begrenzt. Entscheidend wird sein, wie schnell Google zusätzliche Partner und Länder einbindet. Erst mit einer breiteren Verfügbarkeit könnte aus „Ask Maps“ auch für Nutzer in Deutschland ein umfassender Assistent für Restaurantbesuche, Reisen und Freizeitplanung werden.

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