Juli 25, 2024

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Auch deutsche und spanische Minister fordern die Reichen auf, mehr Steuern zu zahlen

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Auch deutsche und spanische Minister fordern die Reichen auf, mehr Steuern zu zahlen

Svenja Schulz, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gibt während ihres Besuchs in einem Flüchtlingslager ein Interview. Schulz befürwortet eine Beschäftigungsinitiative für Palästinenser, die für mehr Stabilität in der Region sorgen soll. Hans B. Albert/DPA

Die deutsche Entwicklungsministerin Svenja Scholz hat gemeinsam mit ihren Amtskollegen in Spanien, Brasilien und Südafrika höhere internationale Steuern für Reiche gefordert.

„Derzeit gibt es weltweit etwa 3.000 Milliardäre. Auf das Vermögen der Reichen könnte eine Mindeststeuer von 2 % erhoben werden“, schrieb Schulz am Donnerstag in einem Leitartikel.

Auch der spanische Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo, die spanische Finanzministerin María Jesús Montero, der südafrikanische Finanzminister Enoch Godongwana und der brasilianische Wirtschaftsminister Fernando Haddad trugen ihre Namen in den Artikel ein, der im deutschen Magazin „Der Spiegel“ und mehreren anderen Publikationen auf der ganzen Welt erschien.

„Dies gilt nicht für Milliardäre, die bereits einen angemessenen Betrag an Einkommenssteuer zahlen. Allerdings werden alle, denen es gelingt, die Einkommenssteuer zu umgehen, verpflichtet, mehr zum Gemeinwohl beizutragen“, fügten die Minister hinzu.

Sie sagten, dass Steuersysteme dem Grundsatz der Gerechtigkeit entsprechen müssen.

„Um dies zu erreichen, muss der Beitrag jedes Einzelnen im Einklang mit seiner Zahlungsfähigkeit stehen. Die aktuellen Steuervergünstigungen bedeuten jedoch, dass die Vermögenden ihre Einkommenssteuern senken können“, heißt es in dem Artikel weiter.

Weltweit zahlen Milliardäre nur 0,5 % ihres Vermögens an Sondereinkommenssteuern.

Die Minister bezeichneten das neue Steuerzeitalter als einen Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.

„Dies wird auch dringend benötigte Einnahmen für Regierungen generieren, um in öffentliche Dienstleistungen wie Gesundheit, Umwelt und Infrastruktur zu investieren“, schrieben sie.

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„Davon würden alle profitieren, auch diejenigen an der Spitze der Einkommenspyramide. Schätzungen zufolge könnte eine solche Steuer weltweit zusätzliche Einnahmen in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar generieren.“

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