Di. Dez 7th, 2021

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Boris Johnson und Angela Merkel unterstützen Pläne für eine „Energieautobahn“ zwischen Großbritannien und Deutschland

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Die Gespräche zwischen Boris Johnson und Angela Merkel Ende letzter Woche könnten etwas angespannt sein, da Großbritannien und die EU weiterhin über die Durchsetzung des von der britischen Regierung im vergangenen Jahr unterzeichneten Nordirland-Post-Brexit-Protokolls streiten. Aber es gab eine wichtige Quelle der Einigung zwischen den beiden Führern, als sie sich zusammenschlossen, um ein neues 1,4-Milliarden-Pfund-Projekt zu unterstützen, um den britischen und deutschen Energiemarkt zum ersten Mal zu verbinden.

Sowohl Johnson als auch Merkel drückten ihre Unterstützung für das NeuConnect-Projekt aus, das verspricht, die neueste einer Reihe von Verbindungen zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa zu liefern, die dazu beitragen sollen, die energiebedingten CO2-Emissionen auf beiden Seiten des Kanals zu reduzieren.

Unter der Leitung der globalen Investoren Meridiam, Allianz Capital Partners und Kansai Electric Power ist NeuConnect ein privat finanziertes Verbundprojekt, das die erste direkte Verbindung zwischen den britischen und deutschen Stromnetzen schaffen wird, um „eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Stromversorgung bereitzustellen und gleichzeitig dazu beizutragen,“ niedrigere Kosten für die Verbraucher.

Durch die neue Verbindung können 1,4 Gigawatt Strom in beide Richtungen fließen, was es Erzeugern erneuerbarer Energien in Großbritannien und Deutschland erleichtert, das Angebot an sauberer Energie an die Nachfrage anzupassen. Die Projektentwickler gehen davon aus, dass der Verbund die CO2-Emissionen über 25 Jahre netto um 16 Millionen Tonnen CO2 reduzieren könnte – das entspricht der Pflanzung von 28 Millionen neuen Bäumen oder der Entfernung von 400.000 Autos in einem Jahr. Auch Seekabel mit einer Länge von mehr als 700 km sollen die Energiesicherheit in beiden Märkten erhöhen, da die Netze immer abhängiger von der erneuerbaren Energieerzeugung werden.

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Boris Johnson begrüßte das Projekt als „Energieautobahn zwischen Großbritannien und Deutschland“.

„NeuConnect ist das derzeit größte britisch-deutsche Investitionsprojekt und wird es unseren Stromnetzen ermöglichen, überschüssige Energie zu teilen – um sicherzustellen, dass erneuerbare Energien nicht verschwendet werden und unsere Volkswirtschaften schneller dekarbonisieren“, fügte er hinzu.

Die Investoren hinter dem Projekt haben eine Reihe von bereits erreichten Meilensteinen hervorgehoben, die dem Projekt den Eintritt in die nächste Phase ermöglichen würden, darunter die Verabschiedung eines neuen Energiegesetzes durch den deutschen Reichstag und die Aktualisierung der UKU-Lizenz von NeuConnect.

Julia Prescott, CEO von NeuConnect und Partner bei Lead-Investor Meridium, sagte, die politische Unterstützung, die Johnson und Merkel gezeigt hatten, sei ein weiterer wichtiger Schritt für das Projekt:

„Großbritannien und Deutschland haben ein gemeinsames Ziel, eine grünere, sauberere und widerstandsfähigere Infrastruktur bereitzustellen. Daher begrüßen wir diese Unterstützung von NeuConnect und freuen uns, uns für die Bereitstellung dieser wichtigen neuen Energieverbindung einzusetzen“, sagte sie.

Die ersten Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen, gefolgt von großen Bauarbeiten ab 2022.

In Anbetracht der Symbolik der Erklärung sagte die britische Regierung: „Die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Deutschland trägt bereits dazu bei, einige der größten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen, einschließlich der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie und der Bekämpfung des Klimawandels, und heute haben der Premierminister und Bundeskanzlerin Merkel wird die Bedeutung dieser Arbeit bekräftigen.

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