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Corona-Regeln: Der luxemburgische Außenminister will Corona extra Wurst – Politik im Ausland

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Diesen Donnerstag und Freitag werden die Außenminister der EU-Länder die geplanten Sanktionen gegen Belarus und mögliche Reaktionen auf die Entwicklungen im Erdgaskonflikt mit der Türkei erörtern.

Es bleibt abzuwarten, ob beim Treffen in Berlin Vereinbarungen und Lösungen getroffen werden. Ein anderes Problem verursacht jedoch bereits Frustration und Wut.

Die Koronaregeln in der deutschen Hauptstadt gelten für alle – auch für EU-Außenminister, die zu einem Treffen nach Berlin kommen.

Besonders explosiv: Alle Minister, die aus einem Risikobereich nach Berlin kommen, benötigen für ihre Einreise einen aktuellen negativen Koronatest.

Dies betrifft tatsächlich einige europäische Außenminister: Ob Spanien, große Teile Rumäniens, die französische oder die belgische Hauptstadt – all diese Gebiete gelten heute als solche Risikobereiche.

Während die meisten Teilnehmer des Meetings die Testregel zu akzeptieren scheinen, ist man wütend.

“Das werde ich nicht tun, dann werde ich nicht kommen”, sagte Jean Asselborn (71) aus Luxemburg wie sie Süddeutsche Zeitung berichtet.

Luxemburg ist ein Sonderfall. Das Land wurde am 20. August von der Liste der Risikobereiche gestrichen. Aber: Jeder, der vor dem 20. August im Land war, musste sich nach den geltenden Regeln in Quarantäne befinden – oder sogar einen Test vorweisen.

Aber am Ende muss der Unruhestifter Asselborn offenbar KEINEN Test einreichen.

Der Grund hierfür: Laut Süddeutscher Zeitung war der 71-Jährige offenbar bis Ende der Woche auf einer Radtour in Frankreich. Woher diese Informationen kommen, bleibt offen.

Wenn Asselborn bis vor kurzem tatsächlich im Nachbarland unterwegs wäre, müsste er tatsächlich keinen negativen Koronatest vorlegen. Bei seiner Rückkehr wäre Luxemburg kein Risikobereich mehr gewesen.

Die Themen beim Treffen der Außenminister

Der Gipfel kann daher mit allen Teilnehmern stattfinden.

EU-Beamten zufolge könnten die geplanten Sanktionen gegen Belarus zunächst etwa 15 bis 20 Personen betreffen, die an Wahlbetrug und Repression beteiligt waren. Ziel sei es, eine grundsätzliche politische Einigung über bestimmte Namen und die Sanktionsgrundsätze in Berlin zu erzielen.

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Die Türkei ist auch mit neuen Strafmaßnahmen bedroht, da sie trotz Warnungen der EU weiterhin Gasexplorationen in Teilen des Mittelmeers durchführt, die von Griechenland und Zypern behauptet werden. Aber sie würden wahrscheinlich nur entschieden, wenn die jüngsten deutschen Vermittlungsbemühungen im Konflikt scheitern.

Ein weiteres Thema beim Treffen der Außenminister sind die Beziehungen der EU zu Russland. Sie waren seit Beginn des Krieges in der Ukraine äußerst angespannt.

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