Juli 22, 2024

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Das Projekt „Seismik GIGA-M“ zielt auf den Ausbau der Geothermie in München

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Das Projekt „Seismik GIGA-M“ zielt auf den Ausbau der Geothermie in München

Panorama über München (Quelle: Flickr/David Holt, Creative Commons)

Die Stadtwerke München haben das Projekt „Seismik GIGA-M“ zum großflächigen Ausbau der Erdwärmekapazität im Großraum München gestartet.

Stadtvorteil Stadtwerke München Die SWM haben das Projekt „Seismik GIGA-M“ gestartet, das darauf abzielt, in München weitere Gebiete für die Entwicklung von Geothermie zu identifizieren. Das Projekt wird in Partnerschaft mit Regionen und Kommunen der Region sowie einer Forschungsgruppe umgesetzt Technische Universität München (Tom). Die Forschungsarbeiten werden voraussichtlich drei Jahre dauern.

Die SWM haben für rund 70 Städte und Gemeinden im Großraum München die „Erlaubnis zur Erforschung der Geothermie zu wissenschaftlichen Zwecken“ beantragt. Wie der Projektname schon sagt, streben die SWM den großflächigen Ausbau der Geothermie an. Zu den Interessengebieten zählen die Gemeinde Weßling im Starnberger Kreis sowie Krailling und Gauting im Fünfseenland.

Für das Projekt ist außerdem die Genehmigung von etwa 20 Inhabern von Mineralrechten erforderlich. Zu diesen Unternehmen gehören die Asto Park Gauting Development Company GmbH und die Heizwerk Management GmbH.

Das Projekt umfasst eine vorläufige seismische Kampagne, die darauf abzielt, das bestehende Netzwerk von Geothermiekraftwerken im gesamten Genehmigungsgebiet zu erweitern. Außerdem werden die geeignetsten Standorte für neue Geothermieanlagen ermittelt. Derzeit gibt es nur wenige Kommunen und Betreiber, die Kraftwerke unterhalten, und die entsprechenden Wärmenetze sind meist nur auf die Gemeindegrenzen beschränkt.

Laut SWM sind viele Kommunen aufgrund der hohen Anfangsinvestitionskosten der Geothermie noch zurückhaltend. Wenn jedoch ein ausreichender Wärmeabsatz über das Wärmenetz gewährleistet werden kann, werden weitere Kommunen zur Teilnahme ermutigt.

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Im Jahr 2022 kündigten die SWM eine Investition in Höhe von einer Milliarde Euro an, um die Leistungsfähigkeit ihrer Tiefengeothermiesysteme bis Anfang der 2030er Jahre zu erweitern, mit einem Ziel von 400 bis 450 MW thermischer Stromkapazität.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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