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Deal mit Elliot: Vodafone übernimmt Kabul Deutschland

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Vereinbarung mit Elliot
Vodafone übernimmt Deutschland Cable vollständig

Vodafone hat jahrelang mit mehreren Aktionären von Kabel Deutschland über den Kaufpreis gestritten. Die Aktionäre halten das Angebot für zu niedrig. Die Gerichte halten jedoch nur eine kleine Ergänzung für gerechtfertigt. Jetzt erzielen alle Parteien eine Einigung.

Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten über die Übernahme von Kabel Deutschland kann Vodafone nun eine Grenze ziehen. Das britische Mobilfunkunternehmen gab bekannt, mit dem Großaktionär Elliott und anderen Minderheitsaktionären eine Vereinbarung über den Erwerb ihres Aktienblocks getroffen zu haben.

Vodafone bietet prominenten Aktionären 103 Euro pro Aktie an, was über 2 Milliarden Euro entspricht. Minderheitsaktionäre wie Elliott, DE Shaw und UBS O’Connor LLC, die zusammen 17 Prozent halten, haben das Angebot bereits angenommen und vereinbart, keine weiteren rechtlichen Schritte einzuleiten.

Im Herbst 2013 kaufte Vodafone für 7,7 Milliarden Euro rund 77 Prozent des größten deutschen Kabelnetzbetreibers. Es folgten jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit dem Großaktionär Elliott. Der Hedgefonds wurde Mitte 2016 vor dem Landgericht München einer Sonderprüfung unterzogen.

Der Investor, der 14 Prozent an Kabel Deutschland hält, war der Meinung, dass das Management von Kabel Deutschland mit einem zu niedrigen Übernahmeangebot von Vodafone zufrieden war. Anstelle von 84,50 Euro je Aktie des Mobilfunkunternehmens forderte Elliott 225 bis 275 Euro. Ende 2014 hielt ein separater Abschlussprüfer jedoch 104 Euro für angemessen. Eine weitere Entscheidung Ende 2019 befand das Angebot ebenfalls als „angemessen“.

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