Mai 24, 2024

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Deutsche Industriearbeiter streiken nach gescheiterten Lohnerhöhungsgesprächen

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Deutsche Industriearbeiter streiken nach gescheiterten Lohnerhöhungsgesprächen

Die Arbeiter der deutschen Metall- und Elektronikindustrie haben einen Streik begonnen, nachdem die Lohnverhandlungen angesichts der steigenden Inflation ins Stocken geraten waren.

Nach sechs Wochen erfolgloser Gespräche und unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten begannen in der Nacht zum Samstag die ersten „Warnstreiks“ in der Metall- und Elektrizitätsindustrie, die rund 3,8 Millionen Beschäftigte zählte.

An dem Streik beteiligten sich mehrere tausend Beschäftigte aus ganz Deutschland wie Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg.

Mehrere Wochen lang hatten Arbeitgebervertreter über Löhne verhandelt, waren aber vor Ablauf der obligatorischen Verhandlungsfrist zu keinem Ergebnis gekommen.

Deutscher IG Metall Verband Sie fordert in der laufenden Tarifrunde, an der rund 26.000 Unternehmen der Auto-, Elektronik- und Fertigungsindustrie beteiligt sind, eine achtprozentige Lohnerhöhung.

Arbeitgeber boten in regionalen Verhandlungen am Donnerstag und Freitag eine einmalige steuerfreie Zahlung von 3.000 Euro sowie eine unbestimmte Tariferhöhung für 30 Monate an.

Für nächste Woche sind weitere Warnstreiks geplant. Bis zur vierten Verhandlungsrunde, die am 8. November in den Südländern Bayern und Baden-Württemberg beginnt, seien kürzere Warnstreiks von wenigen Stunden vorgesehen, teilte der Gewerkschaftsführer mit. Danach entscheidet die IG Metall über das weitere Vorgehen.

Deutschland muss mit einer Inflationsrate von 11,6 % fertig werden, da die sinkenden Energieimporte aus Russland im Zuge des Ukraine-Krieges die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Inflation auf den höchsten Stand seit mehr als 25 Jahren getrieben haben.

Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa, das mit Protesten konfrontiert ist, da die europäischen Länder mit wachsenden Streiks und Protesten wegen steigender Energiepreise und steigender Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. Deutschland ist die Wirtschaftsmacht Europas und die schwächelnde Wirtschaftsleistung Berlins wird den gesamten Kontinent betreffen.

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Die britische Wirtschaft schrumpfte im August um 0,3 %, erlebte im September eine Inflation von 10,2 %, die höchste seit 40 Jahren, und mit dem Rücktritt von Premierministerin Liz Truss dürften sich die Wirtschaftsaussichten Großbritanniens verschlechtern. .

Französische Demonstranten und Streikende fordern angesichts steigender Öl- und Gaspreise höhere Löhne als die Gewinne der Energieunternehmen. Die Demonstranten sagen, sie brauchen eine deutliche Lohnerhöhung, um den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken. Frankreich erlebt derzeit eine Inflation von 6,2 %. Die höchste Quote seit Jahrzehnten.

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