Mai 18, 2022

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Deutschland: Tausende protestieren gegen Coronavirus-Pandemiepolitik | Neuigkeiten | DW

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Tausende Menschen demonstrierten am Samstag in ganz Deutschland wegen des Coronavirus.

Die Proteste in Deutschland kamen, als das Land einschlug Neue Rekordinfektionsrate. Das Robert-Koch-Institut für Infektionskrankheiten (RKI) hat in den vergangenen sieben Tagen 497,1 neue Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Dies ist höher als der letzte gemeldete Höchststand von 485,1, der am 29. November verzeichnet wurde.

Ähnliche Proteste fanden am Samstag in anderen europäischen Ländern statt, darunter Italien, Österreich und Frankreich, als die Regierungen dazu übergingen, die Impfung gegen COVID-19 obligatorisch zu machen.

Italien hat kürzlich die Beschränkungen verschärft und Impfvorschriften für Personen über 50 eingeführt, das österreichische Parlament wird nächste Woche über eine Impfverordnung abstimmen, und der französische Gesetzgeber debattiert strengere Regeln für Ungeimpfte.

Wo waren die größten Proteste in Deutschland?

In Düsseldorf versammelten sich laut Polizei bis zu 7.000 Demonstranten, um gegen Impfvorschriften zu protestieren. Die Kundgebung sei weitgehend friedlich verlaufen, teilte die Polizei mit.

Bei einer Demonstration in Hamburg gegen Impfungen und Impfmaßnahmen gegen das Coronavirus habe es nach Angaben der Polizei 3000 Menschen gegeben. Beamte verboten diese Demonstration unter Berufung auf das Risiko der Verbreitung der omicron-Variablen. Die Organisatoren legten einen Eilantrag auf Aufhebung des Verbots ein, den das Verwaltungsgericht jedoch ablehnte.

Die Polizei sagte, die meisten Demonstranten trugen keine Masken und es kam zu Schlägereien.

Unabhängig davon versammelten sich laut deutschen Medien mehr als 2.900 Menschen in Hamburg, um gegen Verschwörungstheoretiker und Impfgegner zu protestieren. Sie demonstrierten unter dem Motto „Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien“.

Ähnliche Ereignisse gab es auch in Freiburg im Südwesten Baden-Württembergs.

Die dortige Polizei sagte, etwa 2.500 Menschen hätten gegen die Anschläge protestiert. Gleichzeitig haben sich etwa 6.000 weitere Menschen gegen die Coronavirus-Maßnahmen demonstriert.

An anderer Stelle protestierten Hunderte gegen Coronavirus-Maßnahmen in den nördlichen Städten Schwerin und Flensburg, berichtete der deutsche öffentlich-rechtliche Sender NDR unter Berufung auf die Polizei.

Teilnehmer einer Demonstration gegen COVID-Maßnahmen

Menschen, die gegen die COVID-19-Regeln protestieren, nennen Impfantrag „Klassenzimmer“

Augenimpfstoff Deutschland

Inmitten der fünften Welle, die weitgehend auf die Verbreitung der Omicron-Variante zurückzuführen ist, will die Bundesregierung bis Ende Januar 80 % der Bevölkerung impfen. Etwas mehr als 70 % der deutschen Erwachsenen sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die Schätzung umfasst 45 %, die eine Auffrischimpfung erhalten haben.

Bundeskanzler Olaf Scholz hat kürzlich in einer Rede im Parlament einen Impfstoff für alle Erwachsenen gefordert.

Meinungsumfragen zeigen, dass die meisten Menschen in Deutschland eine Impfpflicht gegen COVID-19 befürworten. Aber eine lautstarke Minderheit widersetzt sich der Idee.

Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach ist ein starker Befürworter von Impfaufträgen. Er hat wiederholt eine Kombination aus obligatorischen Streiks und Kontaktbeschränkungen gefordert, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Zu den neuesten Coronavirus-Maßnahmen in Deutschland gehören Einschränkungen für Restaurants und Bars. Kunden müssen einen negativen COVID-19-Test oder den Nachweis einer Auffrischimpfung vorlegen, um die Räumlichkeiten betreten zu können.

Mit Material der Deutschen Nachrichtenagentur dpa.

Bearbeitet von: Sean Sinico

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