Mai 16, 2022

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Deutschland unterhält durch Verträge mit GSK, CureVac und BioNTech Kapazitäten zur Herstellung von Impfstoffen

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Die Vereinbarungen zielen darauf ab, langfristige Kapazitäten zur Herstellung von Impfstoffen entweder für die aktuelle Coronavirus-Pandemie oder zukünftige Ausbrüche von Infektionskrankheiten sicherzustellen und so die Risiken im Zusammenhang mit potenziellen Lieferengpässen in Pandemiesituationen zu mindern.

Alle Unternehmen unterstützen die Fähigkeit der mRNA-Technologie, sich leicht an neuartige Coronavirus-Varianten oder andere Bedrohungen anzupassen.

Das Potenzial von mRNA für eine schnelle Reaktion

Die deutsche Regierung wird CureVac und GSK eine jährliche Reservegebühr zahlen, um die Produktionskapazität für mRNA-Impfstoffe im Inland bis 2029 aufrechtzuerhalten und so die Pandemievorsorge des Landes zu stärken. Nach einer Vorbereitungszeit von bis zu zwei Jahren ermöglicht ein Fünfjahresvertrag die Produktion von bis zu 80 Millionen Dosen eines mRNA-Impfstoffs in kurzer Zeit in einem Notfall der öffentlichen Gesundheit.

Das in Tübingen ansässige Unternehmen CureVac konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Produkte auf der Grundlage der mRNA-Technologie der zweiten Generation mit GSK, nachdem es im vergangenen Jahr seinen COVID-19-Impfstoffkandidaten der ersten Generation eingestellt hatte.

Im vergangenen Monat trat die zweite Generation des COVID-19-mRNA-Impfstoffs, CV2CoV, in klinische Phase-1-Studien ein. Dieser Impfstoff verwendet ein modifiziertes mRNA-Rückgrat von CureVac, das „das Potenzial hat, in zukünftigen Impfstoffen gegen COVID-19-Varianten und andere Krankheitserreger breit angewendet zu werden“, so das Unternehmen.

„In den vergangenen zwei Jahren wurden unser soziales und wirtschaftliches Leben sowie die globalen Gesundheitssysteme und medizinischen Versorgungsinfrastrukturen durch die COVID-19-Pandemie stark herausgefordert.“sagte Dr. Franz Werner Haas, CEO von CureVac. Dies hat die Bedeutung des Zugangs zu innovativen Technologieplattformen wie der mRNA-Technologie sowie den entsprechenden robusten Produktionskapazitäten für die schnelle Entwicklung und Bereitstellung lebensrettender Impfstoffe unterstrichen – insbesondere als vorbeugende Maßnahme im Falle eines zukünftigen Notfalls durch Infektionskrankheiten. Angesichts des unerwarteten und sich ändernden Verlaufs der COVID-19-Pandemie setzen wir uns voll und ganz dafür ein, die öffentliche Gesundheit heute und in Zukunft zu schützen.“

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