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Deutschlands Inflationsrate ist erstmals seit 1993 auf über 4 Prozent gestiegen

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Die Inflation in Deutschland stieg im September 2021 im Jahresvergleich um 4,1 % und überstieg damit erstmals seit fast 28 Jahren 4 %.

Deutsche Inflation erreicht 28-Jahres-Hoch

Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Inflationsrate in Deutschland im September erstmals seit 1993 über 4 Prozent. Wenn die Inflation steigt, nimmt die Kaufkraft der Verbraucher ab und der Wert der Ersparnisse sinkt – hauptsächlich, weil der Euro weniger kauft als früher.

Die Inflation wird seit mehreren Monaten durch die steigenden Energiepreise angeheizt, wobei die erhöhte Nachfrage nach Rohöl im Zuge der Coronavirus-Pandemie die Preise in die Höhe treibt. Auch Lieferengpässe und die Rücknahme der befristeten Mehrwertsteuersenkung wirkten sich aus, die Preise für Waren und Dienstleistungen stiegen stetig.

Die Daten zeigen, dass die Energie- und Nahrungsmittelpreise am stärksten von der Inflation betroffen waren. In Bayern beispielsweise stieg der Heizölpreis um 78,5 Prozent, der Benzinpreis um 28,4 Prozent. Die Gemüsepreise stiegen im September gegenüber August um 8,4 %, während die Fleischpreise um 4,7 % stiegen. Die Mieten stiegen im Durchschnitt um 1,7 Prozent.

Ökonomen glauben, dass die Wiederherstellung nach dem Coronavirus vorübergehende Blitze verursacht

Ökonomen gehen davon aus, dass die Verbraucherpreise in Deutschland in den kommenden Monaten weiter steigen werden. Bis Jahresende könnte die Inflation nach Angaben der Deutschen Bundesbank 5 % erreichen, bis Mitte 2022 etwa 2 % bleiben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jedoch angedeutet, dass es sich um ein vorübergehendes Phänomen handelt, das durch die Wiederbelebung der Weltwirtschaft im Zuge der Pandemie verursacht wird. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, sagte, die derzeit hohen Inflationsraten seien auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen und warnte die Menschen davor, „überzureagieren“.

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