April 20, 2024

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Die deutsche Windenergiebranche fordert die Unterstützung Berlins zur Deckung der Kosten für den Hafenausbau

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Die deutsche Windenergiebranche fordert die Unterstützung Berlins zur Deckung der Kosten für den Hafenausbau

Geschrieben von Reham Al-Koussa

BERLIN (Reuters) – Die Bundesregierung muss die Ausbaukosten in ihrer nationalen Hafenstrategie berücksichtigen, da in den Energiewendeplänen des Landes dringend mehr Strom benötigt wird, um die wachsende Nachfrage nach Windenergie zu decken, sagte der Windenergieverband BWE.

Das Bundesverkehrsministerium hat am Mittwoch die Nationale Hafenstrategie des Landes veröffentlicht, in der rund 140 für den Ausbau und Erhalt notwendige Maßnahmen des Bundes und der Länder sowie die dafür zuständigen staatlichen Stellen aufgeführt sind.

Offen blieb jedoch die Frage der Finanzierung des Hafenausbaus. Laut Gesetz sind die Bundesstaaten für die Finanzierung ihrer Häfen verantwortlich, sie fordern jedoch Bundesgelder, da die Häfen eine kritische Infrastruktur für das gesamte Land darstellen.

Es gibt Streit um die Finanzierung des Ausbaus des Tiefwasserkraftwerks im niedersächsischen Cockspoort, das laut BWE rund 80 Prozent der Rotorblätter der in Deutschland installierten Windkraftanlagen erhält.

„Es muss betont werden, dass die Bundesregierung ihrer Verantwortung hinsichtlich ihres wichtigsten Ziels, Häfen zu nachhaltigen Drehscheiben der Energiewende zu machen, nicht gerecht wird“, heißt es in einer Stellungnahme des BWE.

Verkehrsminister Volker Wessing sagte, die Bundesregierung stehe zu ihrer Verantwortung für die Häfen, auch in finanzieller Hinsicht.

„Aber was für uns wichtig ist, ist zuerst der Plan, dann das Geld“, sagte Vissing in einer Erklärung.

Berlin plant, die Windenergieproduktion zu steigern, um bis 2030 80 % seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die Windenergiebranche beklagt jedoch eine verringerte Hafenkapazität für den Umschlag von Fracht wie Rotorblättern und Verzögerungen im Wert von 300 Millionen Euro. – Finanzierung genehmigter Expansionspläne.

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Andreas Mummert von der Stiftung Offshore-Windenergie sagte, dass in Deutschland bis zum Jahr 2029 bis zu 200 Hektar Hafenfläche – so groß wie 270 Fußballfelder – fehlen könnten, die schwere Lasten transportieren könnten.

Deutschland sei bei der Lieferung von Teilen für Offshore-Windkraftanlagen stark auf Häfen in den Niederlanden und Dänemark angewiesen, aber auch dort werde die Kapazität aufgrund der ehrgeizigen Ausbaupläne der beiden Länder für die Windenergie an ihre Grenzen stoßen, fügte Mummert hinzu.

(Berichterstattung von Reham Al-Kousa, Redaktion von Emilia Sithole Matarese)

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