Fr. Okt 23rd, 2020

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Die Tesla-Anlage nimmt eine weitere Hürde: Die Wasserbehörde genehmigt den Entwicklungsantrag

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Ab dem kommenden Sommer wird der erste Teslas im damals neu errichteten Werk in Grünheide bei Berlin vom Band laufen. Aber die Arbeit ist umstritten. Naturschutz macht vor allem Menschen mobil. Tesla reagiert ebenso wie der zuständige Wasserverband.

Ein weiterer Kurs wurde für den umstrittenen Bau der Tesla-Fabrik in der Nähe von Berlin gesetzt. Der Wasserverband Strausberg-Erkner genehmigte den Entwicklungsantrag für die Anlage. Die Entscheidung wurde ermöglicht, weil Tesla den Wasserbedarf im Genehmigungsantrag reduzierte und die Behörden zusätzliche Entnahmemengen genehmigten, sagte der Verband.

Tesla 366,10

Kritiker befürchten unter anderem negative Folgen für Natur und Grundwasser beim Bau der Giga-Fabrik und warnen vor einem immensen Wasserverbrauch. Im Juni gab der Wasserverband nach Angaben der Deutschen Presseagentur keine positive Prognose für die Genehmigung ab. Im Juli warnte der Vereinsleiter intern vor unzureichendem Trinkwasser im Falle einer weiteren Expansion. Die Landesregierung hatte erklärt, die Probleme für lösbar zu halten. Tesla hat seitdem seinen prognostizierten Wasserverbrauch von 3,3 Millionen auf rund 1,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr gesenkt.

Öffentliche Anhörung

Tagsüber treffen sich Kritiker zu einer öffentlichen Anhörung im Staatsamt für Umwelt, das für die Umweltgenehmigung zuständig ist. Es gibt 406 formelle Einwände gegen die Fabrik, die auf dem Treffen in Erkner erörtert werden. Tesla möchte dann eine der letzten Hürden für die endgültige Genehmigung nehmen.

Wann das grüne Licht für das Projekt kommt, ist offen. Tesla baut derzeit durch vorläufige Genehmigung für einzelne Bauschritte. In Grünheide bei Berlin sollen ab nächsten Sommer 500.000 Elektroautos pro Jahr mit rund 12.000 Mitarbeitern gebaut werden. Tesla-Chef Elon Musk plant auch, dort Batterien herzustellen.

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