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Erläuterung: Wie die Wahlen in Deutschland ablaufen

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Am Sonntag, 26. September, wählt Deutschland ein neues Parlament. Über 60 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. Jeder von ihnen hat zwei Töne. Die erste Stimme für einen Kandidaten aus dem Wahlkreis der Wähler. Jede Partei kann eine Person nominieren. Wer die meisten Stimmen erhält, erhält ein Direktmandat und zieht in den Bundestag ein. Daraus ergeben sich 299 Abgeordnete und damit ist jeder Wahlkreis im Bundestag vertreten.

Die zweite Stimme für eine Partei. Sie ist noch wichtiger als die Erststimme, weil sie die Mehrheit im Bundestag entscheidet. Um den deutschen Wählern bei der Entscheidung zu helfen, welche Partei sie am meisten vertritt, berichtet Daniel Kraft von der Bundeszentrale für politische Bildung über eine Online-App namens „Wahl-O-Mat“, die als Entscheidungshilfe für die Wahl dient. Er half, es online zu stellen.

Wie es funktioniert

Wahl-O-Mat vergleicht politische Positionen mit denen deutscher Parteien. An den Wahl-O-Mat-Wahlen nahmen insgesamt 38 von 40 Parteien teil. “Man klickt auf diese Online-Bestellung und vergleicht sich ständig mit deren Seiten und Ansichten, und am Ende wird einem mitgeteilt, welche Partei Ihrem eigenen Standpunkt am nächsten kommt”, erklärt Kraft.

Ist es beliebt?

Kraft sagt, Wahl-O-Mat werde schnell zu einem “Volkssport”. Bei der letzten Bundestagswahl 2017 in Deutschland nutzten es rund ein Viertel der Wahlberechtigten, 15,7 Millionen Menschen. Für Kraft ist es toll, dass ein Informationsdienst wie “Wahl-O-Mat”, “der nichts anderes tut, als Themen zu diskutieren”, so beliebt ist. “Es zeigt, dass, wenn man spielerisch an Politik herangeht, plötzlich auch Parteiplattformen interessant und lesenswert sind.”

Sitzplätze

40 Parteien treten bei den Wahlen an. Eine Partei benötigt mindestens 5 % der Stimmen, um ins Parlament einzuziehen, sonst verliert sie ihre Stimmen. Dem Bundestag gehören mindestens 598 Abgeordnete an. Daher wird der Anteil der Partei durch die Zweitstimme bestimmt. Wenn eine Partei 30 Prozent der Stimmen erhält, erhält sie mindestens 30 Prozent der Sitze.

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Bei der Sitzverteilung werden zunächst die von ihren Wahlkreisen direkt gewählten Kandidaten und dann die Kandidaten auf den nationalen Listen berücksichtigt. Wenn die Sitzverteilung jedoch nicht mit dem zweiten Stimmenanteil übereinstimmt, gibt es Anpassungssitze, bis der Prozentsatz korrigiert ist. Dadurch gibt es im Bundestag immer mehr Abgeordnete als 598 Sitze. Im Jahr 2017 gab es beispielsweise 709 Abgeordnete. Bei dieser Wahl ist mit mehr zu rechnen.

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