Juni 22, 2024

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Honeycomb House zeigt die Zukunft des urbanen Lebens in Deutschland

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Honeycomb House zeigt die Zukunft des urbanen Lebens in Deutschland

In München verändert ein bahnbrechendes Architekturprojekt das Gemeinschaftsleben. Das Clusterwohnen Wabenhaus – bekannt als Honeycomb House – wurde vom deutschen Architekturbüro Peter Haimerl Architektur als Symbol für Effizienz und gemeinschaftliche Harmonie entworfen.

Im Kern zeichnet sich Honeycomb House durch ein revolutionäres Apartmentdesign aus, das sich von traditionellen Wohnräumen löst. Jedes Apartment verfügt über sechseckig gerahmte Räume, die eine Illusion von Geräumigkeit schaffen, die über die physischen Grenzen hinausgeht. Darüber hinaus tragen die schrägen Decken zur nutzbaren Bodenfläche bei, sodass die Bewohner entlang der Innenwände maximalen Stauraum haben.

Diese schrägen Wände integrieren geschickt platzsparende Einrichtungsgegenstände wie Regale, Sofas, Esstische, Bänke, Schwebebetten und Kleiderschränke. Darüber hinaus verfügen die Apartments über eingebaute europäische Wandküchen, versteckte Badezimmer und großzügige Außenbalkone.

Die markante Wabenform verbessert nicht nur die räumliche Orientierung, sondern verbessert auch die Verteilung des natürlichen Lichts im Innenraum. Durch die Ausrichtung der primären Raumachse in Längsrichtung der Fassade profitieren die Architekten von einer breiten Tageslichteinstrahlung.

Die markante Wabenform fördert die räumliche Orientierung

Edward Pearl

Im Mittelpunkt der Honeycomb House-Philosophie steht das Konzept gemeinsamer Wohnräume, die als zentraler Knotenpunkt fungieren. Dieses Konzept verwischt die Grenzen zwischen einzelnen Ein-, Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen und fördert Gemeinschaftskultur und gemeinsame Wohnerlebnisse. Ein Beispiel für dieses Ethos ist der Gemeinschaftsbereich, der durch eine einzige Treppe verankert ist, die alle Wohnungen und Gemeinschaftsbereiche verbindet.

Die Honeycomb House-Initiative bietet einen Einblick in die mögliche Zukunft des städtischen Wohnens
Die Honeycomb House-Initiative bietet einen Einblick in die mögliche Zukunft des städtischen Wohnens

Edward Pearl

Über seine architektonischen Fähigkeiten und seinen Gemeinschaftsgeist hinaus verkörpert Honeycomb House überzeugende wirtschaftliche und nachhaltige Vorteile. Durch den Wegfall überschüssiger Wände und die Einbeziehung der geneigten Flächen erreicht das Projekt eine überragende Wirtschaftlichkeit, ohne die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Der vorgefertigte Charakter von Wabenmodulen erhöht die Wirtschaftlichkeit, vereinfacht Bauprozesse und reduziert Materialverschwendung.

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Von Gemeinschaftsküchen bis hin zu Dachgärten pflegt Honeycomb House eine Kultur der Nachhaltigkeit und ermöglicht es den Bewohnern, ihr Wohnumfeld für kommende Generationen gemeinsam zu verwalten.

Quelle: Peter Hemmerle Architekt

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