Juni 28, 2022

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Kein Ende in Sicht: Die Staus steigen weiter an, während Boxschiffe vor deutschen Häfen warten

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Die Staus in der Containerschifffahrt nehmen weiter zu, mehr als 12 Prozent aller Fracht werden derzeit versandt.

Neueste Daten des Kieler Instituts zeigen, dass interne Engpässe, etwa durch Streiks in Nordeuropa, große Hafennetze verstopfen.

Mehr als 2 Prozent der weltweiten Frachtkapazität stecken laut Kiels neuestem Trade-Index-Datenupdate inzwischen in der Nordsee fest und können weder geladen noch gelöscht werden.

Allein in der Deutschen Bucht warten derzeit 15 große Containerschiffe in Hamburg oder Bremerhaven auf die Abfertigung.

„Ein Ende des Engpasses in der Containerschifffahrt ist derzeit nicht in Sicht. Für die Nordsee ist dies sehr ungewöhnlich, während beispielsweise vor Shanghai in der Vergangenheit lange Schlangen zu beobachten waren. Kiel Trade Index-Zahlen deuten darauf hin, dass Verzögerungen in Deutschland und der EU führen derzeit dazu, dass Exporte stärker gestört werden als Importe“, sagte Vincent Stammer, Leiter Handelsindex bei Kiel.

„Die Situation in der Nordsee hat noch nicht zu einem dramatischen Einbruch des deutschen Seehandels geführt, belastet aber sicherlich insbesondere die Schifffahrt mit Asien. Auch weil die Frachtraten dadurch voraussichtlich hoch bleiben werden.“

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