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Kfz-Haftung teurer ?: Jeder vierte Fahrer bekommt eine neue Typklasse

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Muss ich 2021 mehr für meine Kfz-Versicherung bezahlen oder ist sie sogar günstiger? Die jährlich neu berechneten Typklassen spielen eine wichtige Rolle in den Beiträgen. Was ändert sich dort?

Für rund jeden vierten Autobesitzer in Deutschland ändert sich die Einstufung in die Typenklasse der Kfz-Haftung. Rund 6,1 Millionen Versicherte (15 Prozent) gehören im Vergleich zum Vorjahr zu einer höheren Klasse, rund 4,6 Millionen (11 Prozent) zu einer niedrigeren Klasse.

Dies gab der Generalverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nach der jährlichen Neuberechnung bekannt. In extremen Fällen können die neuen Klassifizierungen zu einem Anstieg der Kfz-Versicherung um 33 Prozent führen, wie Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen. Für fast drei Viertel (74 Prozent) der Versicherten ändert sich nichts, rund 30,6 Millionen behalten ihre bisherige Typenklasse.

Selbst bei Vollkaskoversicherung bleibt mehr als die Hälfte der Versicherten (53 Prozent) in derselben Klasse. 41 Prozent können von einer niedrigeren Klassifizierung profitieren, während rund 6 Prozent in eine höhere Klasse fallen. In der Teilvollversicherung bleiben 64 Prozent auf dem Vorjahresrating. Rund jeder Dritte (32 Prozent) fällt in eine günstigere Klasse, 4 Prozent steigen.

Es ist nicht nur die Typklasse, die den Beitragsbetrag bestimmt

Die unverbindliche Typenklasse ist eines von vielen Merkmalen, die eine Versicherungsprämie ausmachen. Der Wohnort ist ebenfalls relevant und spiegelt sich in den regionalen Klassen wider.

Bei bestehenden Verträgen bedeuten die neuen Typklassen normalerweise Änderungen ab dem 1. Januar 2021. Sie können sofort für neue Verträge verwendet werden. Die einzelnen Typenklassen werden nach den von einem Automodell verursachten Schadens- und Reparaturkosten berechnet. Wenn diese niedrig sind, wird es in eine niedrigere Klasse eingeordnet. Im Gegensatz dazu führen hohe oder häufige Ansprüche und Versicherungsleistungen zu einem Upgrade.

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Bei der Kraftfahrzeughaftung ist der Schaden der anderen Unfallpartei entscheidend. Für die Vollkaskoversicherung ist der Wert des versicherten Fahrzeugs relevant, erklärt der GDV. Modelle mit einer hohen Bewertung sind daher häufig Hochleistungsautos der Luxusklasse, Sportwagen oder SUVs. Kleinwagen oder ältere Autos hingegen sind eher in den unteren Klassen anzutreffen.

GDV bleibt online eine Themenseite zu den Versicherungsklassen bereit. Es ist auch möglich, die Typklasse von mehr als 30.000 Fahrzeugen abzufragen.

Eine Übersicht über die neuen Versicherungstypen

Fahrzeuge, die nach GDV (Auswahl) niedriger eingestuft wurden als im Vorjahr: – Jaguar F-Type Roadster 3.0 – Sitz Arona 1.5 – Volvo XC40 D4 AWD – Skoda Karoq 2.0 TDI 4×4 – Mazda 6 Kombi 2.0

Nach GDV (Auswahl) höher eingestufte Fahrzeuge: – BMW 118i – Audi Q2 40 TFSI Quattro – Ford Focus STH 1.0 – Mitsubishi Outlander 2.0 AWD Hybrid – Tesla Modell S.

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