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Nach dem Krönungschaos beim Four Hills-Turnier: Polnische Skispringer vor ihrer Rückkehr

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Foto: imago / Newspix

Nachdem der zweite Kronentest von Klemens Muranka negativ ausgefallen ist, sind polnische Skispringer bereit, zum Four Hills-Turnier zurückzukehren. Das Qualifying am Montag wäre sportlich irrelevant.

Das polnische Team hat jetzt möglicherweise die Möglichkeit, beim 69. Eröffnungsrennen in vier Turnieren auf vier Hügeln (Veranstaltungsübersicht mit Zeitplan und Informationen) sich beteiligen. Nachdem Klemens Muranka am Montagabend bei einem zweiten Kronentest ein negatives Ergebnis erzielt hatte, reichte der polnische Skiverband (PZN) beim Internationalen Skiverband (FIS) Protest ein.

Am Montagabend wurde das polnische Team zum dritten Mal isoliert im Teamhotel getestet – und wenn diese Testreihe durchweg negativ war, steht der Rückkehr der Polen zum Turnier nach Angaben des polnischen Verbandes und der FIS nichts mehr im Wege. In der Qualifikation am Montag durfte die Mannschaft von Trainer Michal Dolezal nicht auf Anordnung des Gesundheitsamtes Oberallgäu starten und musste stattdessen in Quarantäne gehen.

Neuer Zeitplan für Dienstag

Bei einem außerplanmäßigen Treffen der Mannschaftskapitäne am Montagabend stimmte die FIS den teilnehmenden Nationen zu, dass im Falle einer Reihe negativer Tests des polnischen Teams alle 62 Athleten das Rennen starten würden.

Der Zeitplan sagt dann voraus, dass die sieben polnischen Skispringer ab 14:30 Uhr einen weiteren Trainingssprung beginnen werden, bevor die Probe um 15:00 Uhr beginnt. Das Rennen ab 16:30 Uhr würde ohne Ko-Modus ausgetragen, daher wäre das Qualifying am Montag irrelevant.

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Vor der Entscheidung fanden polnische Verbandsbeamte klare Worte und folgten der Quarantäneanordnung des Gesundheitsministeriums Positives Muranka-Testergebnis kritisiert. “Wir sind keine Landwirte, sondern ernsthafte Rivalen und ein Team, das hart kämpfen wird”, sagte Sportdirektor Adam Malysz vom Sportmagazin ‘Przeglad Sportowy’ und kündigte einen offiziellen Protest bei der FIS und dem Turnierorganisationskomitee an.

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In der Zwischenzeit hatte auch das polnische Sportministerium interveniert. “Wir stehen in Kontakt mit dem Präsidenten von PZN. “Wir werden darum bitten, dass polnische Skispringer morgen zum Four Hills-Turnier zugelassen werden”, sagte der verantwortliche Minister Piotr Glinski.

Vier Kronenfälle in 760 Tests in Oberstdorf

Die Organisatoren des Four Hills-Turniers führten am Vorabend des Eröffnungswettbewerbs in Oberstdorf insgesamt 760 Proben durch. Ein positives Ergebnis wurde viermal gemeldet: Neben Muranka gab es ein Physiotherapeut aus der nationalen DSV-Gruppe sowie ein Mitarbeiter eines ausländischen Fernsehsenders und einer der Freiwilligen positiv getestet.

Auch interessant: Vor dem Start des Four Hills-Turniers in Oberstdorf gab es auch innerhalb der deutschen Mannschaft einen Kronenfall.

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