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Panasonic Lumix S5 im Test: Großformat im kleinen Maßstab

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Im Vergleich zu anderen Kameras sind solche mit einem Vollbildsensor normalerweise größer und teurer als andere Modelle. Der größere Fotosensor benötigt nur mehr Platz, die Technologie ist komplexer. Für den manchmal erheblichen Aufpreis, den Sie zahlen müssen, werden Sie mit einer besseren Bildqualität belohnt als beispielsweise die sonst üblichen APS-C-Sensoren.

Die Lumix S5 von Panasonic sollte nicht anders sein, nur dass ihr Preis zumindest für ambitionierte Hobbyisten immer noch im erreichbaren Bereich liegt und überschaubarer sein sollte als bei vielen anderen Modellen.

Panasonic stellte uns ein Testset zur Verfügung, das unter dem Namen “DC-S5K” verkauft wird. Neben dem Kameragehäuse, das Panasonic einzeln für 1949 Euro verkauft, gehört auch ein Objektiv mit einer Brennweite von 20 bis 60 Millimetern, das einzeln für 699 Euro angeboten wird. Der Paketpreis hierfür beträgt 2241 Euro. Dies bedeutet, dass die S5 deutlich weniger kostet als andere Vollbildkameras von Panasonic. Es gibt noch billigere Modelle von Mitbewerbern, aber im Gegensatz zu ihnen ist der S5 nicht für Anfänger gedacht, sondern soll auch Profis ansprechen.

Klein und komplex

Der erste Eindruck ist positiv: Die Kamera, die gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt ist, ist gut verarbeitet und sieht robust aus. Zusammen mit dem Objektiv und dem Akku wiegt es etwas mehr als ein Kilo. Das Gewicht ist angesichts der relativ kompakten Abmessungen des S5 überraschend – im Vergleich zu den meisten anderen Vollbildkameras kann man es fast als empfindlich bezeichnen.

In Bezug auf das Bedienkonzept gibt es keine Überraschungen: Oben links im Gehäuse befindet sich ein Drehknopf, mit dem zwischen Einzelbelichtung, zwei Serienbildmodi, Selbstauslöser und Intervallaufzeichnung umgeschaltet werden kann. Alle Modi können im übersichtlichen Menü individuell eingestellt werden. Wenn Sie Bilder mit der Intervallfunktion aufnehmen, kann die Kamera aus den Bildern ein Zeitraffervideo in UHD-Auflösung erstellen. Wenn Sie hier die richtigen Einstellungen wählen, können Motive sogar aufgenommen werden, wenn sich das Licht ändert – zum Beispiel bei Sonnenuntergang.

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Das große Auswahlrad rechts neben dem elektronischen Sucher bietet nicht nur die üblichen automatischen Funktionen und manuellen Einstellmöglichkeiten, sondern auch drei individuell konfigurierbare Voreinstellungen – das schätzen nicht nur Fotoprofis.

Zwei gerändelte Räder oben auf der Kamera, ein Steuerkreuz mit Drehrad und ein Mini-Joystick auf der Rückseite sowie neun Tasten, deren Funktionen individuell eingestellt werden können – Sie müssen sich zunächst mit dem Gerät vertraut machen die vielen Bedienelemente gezielt einsetzen zu können.

Zusammen mit dem gut funktionierenden Touchscreen, der gedreht und geschwenkt werden kann, und einem Einstellungsmenü, das sehr umfangreich, aber gut strukturiert ist, ist das Bedienkonzept ein Erfolg. Unerfahrene Fotografen werden von den vielfältigen Möglichkeiten überwältigt sein, sie können das umfangreiche Handbuch gut nutzen.

Nachschärfen

Während der Autofokus von Wechselobjektivkameras ohne Klappspiegel den SLR-Modellen bis vor kurzem unterlegen war, gilt dies nicht für dieses Modell. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen fokussiert der S5 schnell auf den gewünschten Themenbereich. Wo es sein sollte, kann durch Berühren des Monitors bestimmt werden. Auf diese Weise sind auch während einer Videoaufnahme harmonische Fokusverschiebungen möglich.

Mit der Post-Focus-Funktion wird bei reduzierter Auflösung eine Folge von Bildern aufgenommen, bei der die Kamera auf verschiedene Elemente im Bild fokussiert. Sie können später die erfolgreichste Version aus diesem Aufnahmepool auswählen.

Viele Bilder helfen sehr

Die Serienbildfunktion, die bei voller Auflösung bis zu sieben Fotos pro Sekunde aufnehmen kann, kann folgendermaßen wieder beschleunigt werden: Mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Pixel sind bis zu 60 Bilder pro Sekunde möglich.

Dies entspricht auch der Leistungsgrenze der Kamera für Videoaufnahmen: Sie kann bis zu 60 Bilder pro Sekunde im UHD-Format erstellen, wenn der NTSC-Modus aktiviert ist. Mit der in Europa üblichen PAL-Einstellung werden 50 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet – die meisten Wettbewerber haben es bisher nicht geschafft, 30 Bilder pro Sekunde in UHD zu überschreiten.

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Die Kamera bietet auch verschiedene professionelle Funktionen für Videoaufnahmen. Es gibt also mehrere Optionen für die Farbaufnahme. Experten verwenden es, um das Aussehen ihrer Videos auf dem Computer zu optimieren.

Bild- und Videoqualität

Es gibt Vollbildkameras mit Sensoren mit höherer Auflösung – dh mehr Megapixeln. Obwohl sie mehr Details reproduzieren können, sind sie weniger lichtempfindlich. Die Bilder des S5 hingegen überzeugen sowohl bei guten als auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Wenn Sie noch mehr Qualität wünschen, müssen Sie tiefer in Ihre Brieftasche greifen. Der S5 muss sich in Sachen Videoqualität kaum von der Konkurrenz abwenden – zumindest nicht, wenn er nicht wesentlich teurer ist.

Fazit

Sowohl die Videofunktion als auch die Fotoqualität dieser Kamera überzeugen. Panasonic ist es gelungen, eine Kamera zu bauen, die auch sehr ambitionierten Fotografen und Videografen gefallen wird – aber zumindest die Grundfunktionen sind für weniger erfahrene Benutzer überschaubar. Sie können sich dann schrittweise auf die vielen Möglichkeiten vorarbeiten, die es ihnen ermöglichen, genau die gewünschten Foto- und Videoergebnisse zu erzielen.

Ikone: Der Spiegel

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