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Report-Xinhua: Die Auswirkungen der Klimakrise verschärfen sich in Deutschland

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Report-Xinhua: Die Auswirkungen der Klimakrise verschärfen sich in Deutschland

Demonstranten nehmen am 15. September 2023 an einem Klimaprotest in Berlin teil. (Xinhua/Ren Pengfei)

Dem Bericht zufolge kommt es in Deutschland immer häufiger zu Sommern, die von starken Hitzewellen und Rekordtemperaturen geprägt sind.

BERLIN, 28. November (Xinhua) – Die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen sich in Deutschland, wo es mittlerweile regelmäßig zu Hitzewellen und starken Wasserverlusten kommt, heißt es in einem am Dienstag vom Umweltbundesamt und dem Umweltministerium vorgelegten Bericht. Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV).

„Die verheerenden Folgen der Klimakrise nehmen besorgniserregend zu“, sagte Umweltministerin Steffi Lemke. „Immer mehr Stürme, starke Regenfälle, Dürren und Hitzewellen haben Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, die Ökosysteme und die Wirtschaft.“

Dem Bericht zufolge kommt es in Deutschland immer häufiger zu Sommern, die von starken Hitzewellen und Rekordtemperaturen geprägt sind. Im Juli 2022 wurde nördlich des 53. Breitengrads in Hamburg erstmals eine Temperatur von mehr als 40 Grad Celsius gemessen.

Wie überall in Europa haben Dürren in den letzten Jahren auch in Deutschland immer wieder zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Erträge geführt.

Dem Bericht zufolge hat Deutschland seit Beginn des Jahrtausends jährlich 2,5 Kubikkilometer Wasser verloren und ist damit eine der Regionen mit den höchsten Wasserverlustraten weltweit.

Dieses am 17. August 2022 aufgenommene Foto zeigt das Rheinufer in Düsseldorf. Der Wasserstand im Rhein ist aufgrund hoher Temperaturen und Dürre gesunken. (Xinhua/Ren Pengfei)

Unterdessen verzeichnete Deutschland einen Anstieg der Starkregenfälle, der auch weltweit zu beobachten ist. Im Jahr 2021 kamen in Deutschland bei einer Flutkatastrophe mehr als 180 Menschen ums Leben.

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Einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zufolge könnte die größte Volkswirtschaft Europas bis zum Jahr 2050 bis zu 900 Milliarden Euro (990 Milliarden US-Dollar) durch klimawandelbedingte Schäden verlieren.

Die Bundesregierung hat große Investitionen in die grüne Transformation des Landes angekündigt: allein im Jahr 2024 fast 60 Milliarden Euro. Diese Pläne mussten jedoch auf Eis gelegt werden, nachdem das Bundesverfassungsgericht vor zwei Wochen die Umwidmung von Covid-19-Mitteln zur Finanzierung von Klimamaßnahmen für ungültig erklärt hatte. (1 EUR = 1,10 USD)

Menschen gehen am 13. Juli 2023 an einem Fluss in Berlin entlang. (Xinhua/Ren Pengfei)

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