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Teilschließung von Madrid gegen den Willen der Regionalregierung

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Panorama Kronenskalierung in Spanien

Madrid weigert sich, eine teilweise Blockade durchzuführen

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Verbreitung von Viren in Spanien

Mitglieder des Zivilschutzes vor einem Testzentrum in der Gegend von Madrid.

Cili: AP / Bernat Armangue

Die Zahl der Infektionen in Madrids Hotspot steigt – viele Intensivbetten sind mit Patienten mit koronarer Herzkrankheit besetzt. Gegen den Willen der Regionalregierung wurde nun eine teilweise Belagerung der Stadt angeordnet. Sie hält die Maßnahme jedoch für illegal.

D.Die spanische Zentralregierung ordnete am Donnerstag gegen den Willen der Regionalregierung die teilweise Schließung des Hotspots Corona Madrid an. Ein entsprechender Befehl des Gesundheitsministers Salvador Illa wurde im Amtsblatt veröffentlicht.

Der regionale Gesundheitsminister Enrique Ruiz Escudero kündigte jedoch an, dass die Stadt die Maßnahme nicht umsetzen werde, da sie als Zeitung illegal sei “Land” berichtet. Nach den derzeit verfügbaren Corona-Zahlen betrifft der Auftrag neben Madrid neun weitere Städte in der Nähe der Hauptstadt. Die Zeitung La Razón ging davon aus, dass die Regionalregierung beim Obersten Gerichtshof Berufung einlegen könne.

Laut Verordnung sollten die Freizügigkeit und die sozialen Kontakte eingeschränkt werden, wenn die Zahl der Neuinfektionen in einer Stadt innerhalb von 14 Tagen über 500 pro 100.000 Einwohner beträgt, mindestens zehn Prozent aller Koronartests positiv sind und mehr als 35 Prozent Intensivpflegebetten werden von Patienten besetzt. Die Verordnung sollte nur für Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern gelten.

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Katalonien, Galizien und Andalusien stimmten ebenfalls gegen die Pläne

Illa hatte am Abend zuvor gesagt, dass die Verordnung auf der Sitzung des interterritorialen Gesundheitsrates mit großer Mehrheit angenommen worden sei. Seine Ankündigung war überraschend, da zuvor festgestellt worden war, dass sich alle 17 Regionen auf eine Adoption einigen müssten. Neben Madrid stimmten auch Katalonien, Galizien und Andalusien gegen die Pläne der Zentralregierung. Murcia war ebenfalls dagegen, aber anstatt mit Nein zu stimmen, enthielt sie sich versehentlich der Stimme.

Die konservative Regionalpräsidentin von Madrid, Isabel Díaz Ayuso, weigert sich, die Stadt wegen der Folgen für die Wirtschaft zu schließen. Bisher wurden 45 Gebiete von Madrid teilweise eingezäunt. Experten halten diese Maßnahmen jedoch für unzureichend.

Die hohe Anzahl von Infektionen hat Madrid zu einem Schwerpunkt der Pandemie in Westeuropa gemacht. Nach Angaben vom Mittwoch wurden dort innerhalb von 14 Tagen 735 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Ein Fünftel aller Kronentests in Madrid ist positiv, und mehr als 40 Prozent der Betten auf Intensivstationen sind von Kronpatienten besetzt.

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