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Volkswagen verkauft Beteiligung an Electrify America-Ladeeinheit: Bericht

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Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, Volkswagen werde eine Beteiligung an der Elektroauto-Ladeeinheit Electrify America verkaufen, da der Autohersteller nach Fremdkapital für den Aufbau einer Infrastruktur für batteriebetriebene Autos sucht.

Volkswagen arbeitet mit Citi zusammen, um nach einem Co-Investor zu suchen, der bereit ist, fast 1 Milliarde US-Dollar in die Division zu pumpen, sagten die Leute und fügten hinzu, dass das Unternehmen voraussichtlich in Kürze mit Infrastrukturgruppen und anderen potenziellen Investoren in Kontakt treten wird.

Volkswagen, Electric America und City lehnten eine Stellungnahme ab.

Electrify America wurde nach dem in den USA ausgebrochenen Volkswagen-Emissionsbetrugsskandal gegründet und plant, 2017-2026 2 Milliarden US-Dollar für den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EV) auszugeben.

Laut seiner Website verfügt die Einheit, zu deren Hauptkonkurrenten ChargePoint und Teslas Supercharger gehören, über 635 Ladestationen mit rund 2.850 Schnellladepunkten.

Dazu gehören ultraschnelle Ladestationen mit bis zu 350 Kilowatt, mit denen Besitzer ihr Auto in weniger als 20 Minuten laden können.

Das Unternehmen erwartet, bis Dezember 2021 etwa 800 Ladestationen mit etwa 3.500 Schnellladegeräten zu installieren oder zu entwickeln und auf 45 Bundesstaaten auszuweiten, darunter zwei Überlandstrecken. Es betreibt auch solarbetriebene Ladestationen.

Auf dem Volkswagen Energy Day im März sagte Giovanni Palazzo, CEO von Electrify America, der vor einem Jahrzehnt von Daimler zu Volkswagen kam, dass der Konzern eine weitere Expansion plane.

Volkswagen, das am 13. Juli seine neue Strategie vorstellen wird, versucht derzeit, seine vielfältigen Fracht- und Energieaktivitäten unter der Leitung von Elke Temme, langjähriger Vorstandsvorsitzender des deutschen Großkonzerns RWE, zu stärken.

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Die Ladeinfrastruktur hat viele Sektoren angezogen, darunter Versorgungsunternehmen, Automobilhersteller und große Ölgesellschaften, die alle hoffen, von der steigenden Nachfrage nach Strom im Zuge der Einführung globaler Elektrofahrzeuge zu profitieren.

Quellen teilten Reuters letzte Woche mit, dass Renault und Shell daran interessiert seien, Miteigentümer des europäischen Elektroautoherstellers Ionity zu werden, der Gebühren für ein Joint Venture von BMW Hyundai, Ford, Daimler und VW erhebt.

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