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Wie Henkel sich vor der Zerstörung der Krone rettet

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Düsseldorf –

Henkel litt sehr unter Corona: Die Düsseldorfer Gruppe produziert nicht nur Kosmetika wie Schauma Shampoo, sondern auch Spezialklebstoffe. Diese wurden von der betroffenen Fahrzeugindustrie – die fast von Zerstörung bedroht war – weitaus weniger genutzt. Aber es gibt noch eine andere Produktabteilung. Henkel helfen, wieder zum Erfolg zurückzukehren …

  • Zu Beginn der Corona-Krise war Henkel finanziell besorgt
  • Der Umsatz brach unter anderem aufgrund der Automobilindustrie ein
  • Bestimmte Produkte bieten mittlerweile ein großes Plus in der Registrierkasse der Düsseldorfer Gruppe

Nach einem deutlichen Umsatzrückgang zu Beginn der Corona-Krise hat das Düsseldorfer Unternehmen Henkel (Persil, Schwarzkopf, Loctite) im dritten Quartal wieder Fuß gefasst. Aber warum ist das so?

Henkel: Der Umsatz steigt wieder – trotz Corona

Zwischen Juli und September 2020 erzielte der Hersteller von Waschmitteln, Kosmetika und Klebstoffen ein “starkes organisches Wachstum” von 3,9 Prozent, berichtet CEO Carsten Knobel unter Berufung auf vorläufige Zahlen in Düsseldorf. Der Umsatz betrug rund 5 Milliarden Euro.

Die neuen Zahlen sind ein Hoffnungsschimmer für die Gruppe. Denn zunächst führte die Corona-Krise in wichtigen Geschäftsbereichen zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Henkels größter Geschäftsbereich, das Klebstoffgeschäft, litt unter dem Produktionsrückgang in der Automobilindustrie, dem Kosmetiksektor, aufgrund der vorübergehenden Schließung von Friseursalons. Insgesamt ging der Umsatz im zweiten Quartal um fast 10 Prozent zurück.

Henkel nutzt Wasch- und Reinigungsmittel in der Koronarkrise

In der Zwischenzeit wurde das Bild deutlich beleuchtet. Im dritten Quartal erzielte Henkel erneut ein organisches Umsatzwachstum in allen Geschäftsbereichen, obwohl sich die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen infolge der Pandemie fortsetzten, betonte Knobel. Der Geschäftsbereich Klebstoffe, auf den fast die Hälfte des Konzernumsatzes entfällt, steigerte den Umsatz um 1,3 Prozent. Das Kosmetikgeschäft wuchs um 4,3 Prozent.

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Das starke Wachstum im Einzelhandel hat die anhaltenden Verluste im Friseurgeschäft mehr als ausgeglichen. Das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln wuchs während der Krise um 7,7 Prozent.

Für das ganze Jahr erwartet Henkel nur noch einen organischen Umsatzrückgang von 1 bis 2 Prozent. Die Kronenkrise dürfte jedoch das Ergebnis prägen. Der Konzern geht davon aus, dass das bereinigte Ergebnis der Vorzugsaktien um rund ein Fünftel sinken wird.

Das Unternehmen plant, am 10. November die vollständigen Zahlen für das dritte Quartal zu veröffentlichen.

Henkel produzierte wegen der Krone Desinfektionsmittel

Im April 2020 stellte Henkel seine Produktionskapazitäten für die Herstellung von Desinfektionsmitteln zur Verfügung. Auf diese Weise wurden innerhalb einer Woche in Düsseldorf 25.000 Liter Desinfektionsmittel hergestellt. Die Gruppe spendete Geld an Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen in der Region. (Dpa)

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