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Alarmstufe Rot in der Eurozone, da Deutschland den größten Inflationsanstieg seit 28 Jahren erleidet | Welt | Nachrichten

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Erstmals seit 1993 stiegen die Inflationsraten bundesweit über vier Prozent. Im September lagen die Verbraucherpreise um 4,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Für August meldeten die Statistiker einen Anstieg der Importpreise um 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat die Wiesbadener Behörde die Zahl vier zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent vor das Komma gesetzt.

Thomas Getzel, Chefvolkswirt der VP Bank, warnte: «Die Inflationsrisiken nehmen derzeit deutlich zu.

„Bisher kann man mit Sicherheit sagen, dass der Inflationsanstieg vorübergehend ist.

“Aber jetzt liegt der Rohstoffpreis deutlich über der Ausgangsposition.”

Die importierten Waren stiegen um rund 17 Prozent – ​​so viel wie während der zweiten Ölkrise 1981.

Im Laufe der Jahre stiegen die Erdgasimporte um 178 Prozent und Strom um 136 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch für Kohle und Eisenerz stiegen die Importpreise um 118 bzw. 97 Prozent.

Getzel warnte davor, dass steigende Gaspreise sich auf die Strompreise auswirken könnten.

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“Die Investitionen von Unternehmen und Regierungen zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes erfordern viele zusätzliche Materialien, was die Preise dieser Rohstoffe in die Höhe treibt.”

Letzte Woche verschärfte die Bank of England ihre Warnung vor einer steigenden Inflation, nachdem sie eingeräumt hatte, dass steigende Gaspreise und Probleme in der Lieferkette die Wirtschaft daran hindern, so schnell zu wachsen, wie sie es erwartet hatte.

Der geldpolitische Ausschuss, der einstimmig dafür gestimmt hat, die Zinsen auf einem historischen Tief von 0,1 Prozent zu belassen, hat davor gewarnt, dass steigende Energierechnungen der Haushalte die Inflation bis Ende des Jahres und Mitte nächsten Jahres auf vier Prozent drücken könnten.

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Sie senkten auch ihre Erwartungen an eine Erholung von Covid, wobei das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal dieses Jahres um 2,5 Prozent unter dem Niveau vor der Pandemie liegen dürfte.

Zu den Herausforderungen, die die Warnung auslösten, gehören zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit Arbeitskräftemangel, Verzögerungen in globalen Lieferketten, steigende Energiepreise und rekordhohe Gasgroßhandelskosten.

In einem Brief an Bundeskanzler Rishi Sunak sagte Gouverneur Andrew Bailey, die Wirtschaft sei „einigen der größten Erschütterungen“ seit Jahrhunderten ausgesetzt gewesen und die Wirtschaftstätigkeit sei „außergewöhnlich volatil“.

Zusätzliche Berichterstattung von Monica Ballenberg

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