Mai 18, 2022

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Bosch investiert 500 Millionen Euro in Entwicklung von Wasserstoff-Elektrolyseur – Photoelectric International Magazine

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Das deutsche Unternehmen Bosch will sich auf die Produktion von grünem Wasserstoff in Europa als eigenes neues Geschäftsfeld konzentrieren. Es sagte, es werde sein Know-how im Bereich Brennstoffzellen nutzen, um neue Produktionsanlagen zu bauen.

aus Zeitschrift für Lichtschranken Deutschland

Der deutsche Riese Bosch sagte diese Woche, dass er Komponenten für zukünftige Elektrolyseure entwickeln werde.

Bis 2030 will der Stuttgarter Konzern bis zu 500 Millionen Euro in das neue Geschäftsviertel investieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von Stacks für Elektrolyseure.

„Klimaschutz kann nicht warten. Wir wollen die rasante Entwicklung der Wasserstoffproduktion in Europa mit Bosch-Technologie unterstützen“, sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Markus Hein, Bosch-Vorstandsmitglied und Leiter von Mobility Solutions, sagte, der Konzern werde von seiner Expertise im Bereich Brennstoffzellen profitieren. Die Gruppe sieht enorme Wachstumschancen. Er erwartet, dass die Marktgröße der Elektrolyseurkomponenten bis 2030 rund 14 Milliarden Euro erreichen wird, mit den höchsten Wachstumsraten in Europa. Insgesamt will sie in den nächsten drei Jahren rund 3 Milliarden Euro in klimaneutrale Technologien investieren.

Bosch will Elektrolyse-Kits mit Steuergeräten, Leistungselektronik und Sensorik für Smart Units entwickeln. Dazu wird sie auch mit Partnern zusammenarbeiten. Die smarten Einheiten werden ab 2025 an Hersteller von Elektrolyseanlagen und Industriedienstleister ausgeliefert. Die erste Pilotanlage soll laut Bosch Anfang nächsten Jahres ans Netz gehen.

Der Konzern erwartet gute Skaleneffekte bei der Massenproduktion von Elektrolysekomponenten.

„Neben der Geschwindigkeit sind die Kosten ein entscheidender Faktor bei der Skalierung der Wasserstoffproduktion“, sagte Hein.

Es will an verschiedenen Standorten in ganz Europa produzieren, darunter Bamberg und Feuerbach in Deutschland, Tilburg in den Niederlanden, Linz in Österreich und Budweis in der Tschechischen Republik.

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Neben Elektrolyseurkomponenten arbeitet die Gruppe an stationären und mobilen Brennstoffzellen. Das Fahrzeugportfolio reicht von einzelnen Sensoren über Kernkomponenten wie Elektro- und Kaminluftverdichter bis hin zu kompletten Brennstoffzelleneinheiten. Die Serienfertigung soll noch in diesem Jahr beginnen.

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