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Corona-Krise: Neue Risikobereiche in elf Ländern

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Aufgrund der wachsenden Zahl neuer Kroneninfektionen hat die Bundesregierung Regionen in 11 europäischen Ländern als gefährdete Gebiete ausgewiesen. Die pauschale Reisewarnung für Nicht-EU-Länder wurde inzwischen aufgehoben.

Die Bundesregierung hat ganz Belgien, Island und einzelne Regionen in neun anderen europäischen Ländern aufgrund der wachsenden Zahl von Infektionen zu Kronenrisikobereichen erklärt. Am Abend aktualisierte das Robert Koch-Institut seine Liste der Gefahren, die nun erstmals Gebiete in Großbritannien umfasst, darunter Wales und Nordirland.

In Frankreich kamen die Regionen Pays de la Loire und Burgund (Bourgogne) hinzu. Dies bedeutet, dass im größten Nachbarland Deutschlands nur die Grenzregion Grand Est, die einst besonders stark von der Pandemie betroffen war, von der Einstufung als Gefahrenzone ausgeschlossen ist. In Belgien wurde kürzlich nur die Hauptstadt Brüssel als Gefahrenzone eingestuft. Die landesweite Expansion betrifft nun auch die Grenzregionen zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Zum ersten Mal hat die Bundesregierung Gebiete in den baltischen Staaten Litauen und Estland in die Risikoliste aufgenommen. Es gab auch Regionen in Irland, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Rumänien.

Einzelne Stornierungen der Risikozonenklassifizierung

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Für Freiburg (Freiburg) in der Schweiz und die kroatischen Urlaubsziele Zadar und Sibenik-Knin wurde der Status als Gefahrenzone gestrichen. Das Auswärtige Amt veröffentlichte an diesem Abend online eine Reisewarnung für Belgien, Rumänien und Litauen. Weitere Gebiete mit hohem Risiko sollten in dieser Nacht folgen.

Die Einstufung als Gefahrenzone und die anschließende Reisewarnung werden ausgegeben, wenn die Anzahl der Neukroneninfektionen innerhalb von sieben Tagen die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner überschreitet. Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber insbesondere für Touristen eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Es hat jedoch auch eine positive Seite für die Verbraucher: Es ermöglicht Urlaubern, kostenlose Buchungen zu stornieren.

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Mit den neuen Entscheidungen der Bundesregierung sind nun 17 der 27 EU-Länder zumindest teilweise durch die Krone, Belgien, Spanien, die Tschechische Republik und Luxemburg sogar vollständig gefährdet. Island gehört nicht zur Europäischen Union, sondern zum grenzüberschreitenden Schengen-Raum. Polen ist das einzige der neun deutschen Nachbarländer, das noch nicht auf der Risikoliste steht. Aber auch dort steigt die Zahl der Infektionen. Unter den neun EU-Ländern ohne Krönungsrisikozone befinden sich die beliebten Urlaubsziele Italien, Griechenland, Malta und Zypern.

Die allgemeine Reisewarnung für Nicht-EU-Länder wurde gestrichen

Nach mehr als einem halben Jahr hob die Bundesregierung auch die allgemeine Reisewarnung aufgrund der Koronpandemie in mehr als 160 Ländern außerhalb der Europäischen Union auf. Jedes Land der Welt wird heute individuell bewertet – genau wie die EU und der Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen. Eine Reisewarnung wird nur für Länder ausgegeben, die in den letzten sieben Tagen die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten haben. Dies wird derzeit in mehr als 130 Ländern ganz oder teilweise umgesetzt. In den anderen 50 Ländern wird Reisen unabhängig von der Infektionssituation nicht empfohlen.

Grund: Es gibt immer noch Beschränkungen für das Einreise- oder Ausreiseverbot für die EU. Zu dieser Ländergruppe gehört beispielsweise das beliebte Winterferienland Thailand, in dem es kaum Kroneninfektionen gibt, aber auch ausländische Touristen nicht einreisen dürfen. Das Fazit ist, dass es nicht viele Länder geben wird, für die Reisen weder gewarnt noch empfohlen werden – zumal derzeit in Europa alle paar Tage neue Reisewarnungen hinzugefügt werden.


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