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Das deutsche Verfassungsgericht hat die Mietobergrenze in Berlin, Real Estate News, ET RealEstate, aufgehoben

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Am Donnerstag hob das deutsche Verfassungsgericht ein Gesetz auf, das eine Obergrenze für Wohnungsmieten in Berlin festlegte. Der Stadtregierung fehlte die Befugnis, solche Regeln zu erlassen.

Die Aktien von Immobilienunternehmen mit Vermögenswerten in Berlin, darunter Deutsche, Wonen und Fonovia, stiegen nach dem Urteil.

Die Mieten wurden im Februar 2020 zunächst für fünf Jahre eingefroren, was rund 1,5 Millionen Wohnungen betraf. Die zweite Phase trat im November 2020 in Kraft, als die Vermieter die Miete für mehr als 300.000 Mieter senken mussten.

Das Gericht sagte, dass die Bundesregierung, die 2015 “Mietbremsen” eingeführt hat, um Mieterhöhungen einzudämmen, für solche Entscheidungen verantwortlich ist. Fünf Monate vor den Bundestagswahlen beobachteten Vermieter und Wähler das Urteil genau.

Der deutsche Immobilienkonzern Funovia begrüßte das Urteil, sagte jedoch, er werde auf das Recht verzichten, Mietrückstände geltend zu machen.

“Die Entscheidung des Verfassungsgerichts ist logisch und die Mietobergrenze war nicht angemessen, um Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu lösen”, sagte Rolf Buch, Geschäftsführer von Phonovia.

Die Deutsche Wohnen sagte jedoch, sie werde versuchen, die Differenz zwischen der ursprünglichen und der festen Miete auszugleichen. Die Aktie stieg um 2,8% und erreichte damit die Spitze des deutschen Blue-Chip-Index.

Der Berliner Senat wird von den Sozialdemokraten in Koalition mit den Grünen und der Linken geführt. Berlin ist eines der 16 Bundesländer in Deutschland.

Der für den Wohnungsbau zuständige Senator Sebastian Schell sagte auf Twitter: “Es ist nun Aufgabe der Bundesregierung, entweder ein wirksames Mietgesetz zu schaffen, das einen sozialen Mix in den Städten garantiert, oder diese Gerichtsbarkeit auf die Staaten zu übertragen.”

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat jedoch ein nationales Dach ausgeschlossen und erklärt, es sei der falsche Ansatz und die einzige Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum zu garantieren, bestehe darin, mehr Wohnungen zu bauen.

Der Mietstopp wurde von der Immobilienbranche als verfassungswidrig kritisiert. Einige Experten sagten, es könnte die Immobilienkrise in Deutschland verschärfen, indem Immobilieninvestoren erschreckt werden.

Die Mieten in Berlin sind seit Jahren niedriger als in anderen europäischen Großstädten, haben sich aber seit 2008 mehr als verdoppelt. Jährlich ziehen rund 40.000 Menschen in die deutsche Hauptstadt. Etwa 85% der Einwohner vermieten ihre Häuser, anstatt sie zu besitzen.

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