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Deutsche Telekom: UMTS wird im Sommer 2021 abgeschaltet

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Das 3G-Netz (UMTS) der Deutschen Telekom wird ab dem 30. Juni 2021 abgeschaltet. Der Mobilfunkbetreiber gab bekannt. Die Telekom beabsichtigt, die dadurch freigesetzten Frequenzen für den weiteren Ausbau ihrer 4G- (LTE) und 5G-Netze zu nutzen. Bereiche, die bisher nur von 3G abgedeckt wurden, sind ebenfalls mit 4G zu versorgen.

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Bisher hatte die Telekom erst angekündigt, das UMTS-Netz bis Ende 2021 abzuschalten. Das genaue Datum entspricht nun dem des Konkurrenten Vodafone, der auch sein 3G-Netz Ende Juni abschalten will. Benutzer eines 3G-Tarifs von O2 haben möglicherweise etwas mehr Zeit: Der Betreiber Telefónica hat noch keinen festen Abschalttermin festgelegt. Das Unternehmen will sein 3G-Netz bis spätestens Ende 2022 schließen.

In Vorbereitung auf die UMTS-Aus hat die Telekom alle Prepaid-Tarife der Tochtergesellschaft Congstar mit LTE ausgestattet. Nach Angaben des Anbieters enthalten “fast alle” Telekom-Tarife jetzt 4G, der Rest sollte ebenfalls rechtzeitig umgestellt werden. Nach dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur Ende 2019 wurden nur 55 Prozent der aktiv genutzten SIM-Karten im LTE-Netz eingesetzt.

Geräte, die nicht LTE-fähig sind, können nach dem Herunterfahren von 3G weiterhin mit dem vorherigen 2G-Standard im Internet surfen. Da damit nur sehr niedrige Geschwindigkeiten möglich sind, empfiehlt die Deutsche Telekom den Kauf eines neueren Geräts mit LTE-Unterstützung. Telefonanrufe sind weiterhin über das 2G-Netz möglich.

Die für das 3G-Netz erforderlichen Frequenzen wurden im Jahr 2000 versteigert. Die Netzbetreiber haben für sie fast 100 Milliarden Mark auf den Tisch gelegt. Die Auktion für 5G-Frequenzen wurde dagegen für insgesamt 6,55 Milliarden Euro versteigert. Jetzt werden die 3G-Frequenzen auf 4G und 5G umverteilt.


(dahe)

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