Dezember 1, 2022

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Deutscher Energieriese RWE beendet Kohlenutzung bis 2030

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Berlin (AFP) – Der deutsche Energieriese RWE hat am Dienstag angekündigt, die Kohleverbrennung bis 2030 einzustellen und so 280 Millionen Tonnen klimaschädliche Treibhausgasemissionen einzusparen.

Die Entscheidung wird die Schließung einiger der umweltschädlichsten Kraftwerke Europas und des riesigen Braunkohletagebaus im Westen des Landes beschleunigen.

Bewohner mehrerer Dörfer und Bauernhöfe westlich von Köln in der Nähe der Zeche Garzweiler werden nicht geräumt. Ausnahme ist Lützerath, ein kleines Dorf, das im Fokus der Proteste von Umweltschützern stand und nun kurzfristig für mehr Kohle gerodet werden muss. Die Regierung sagt, dies sei notwendig, um die Energiesicherheit inmitten der Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine zu gewährleisten.

Die Ankündigung vom Dienstag verstärkt die Bemühungen der Bundesregierung, die Frist für die Kohlenutzung um acht Jahre ab 2038 vorzuziehen, als Teil des Ziels des Landes, die Treibhausgasemissionen bis 2045 zu beenden. Wirtschaftsminister Robert Habeck, der für Energie zuständig ist, sagte Verhandlungen mit Kohlebergbaubetreibern Der andere sei in Deutschland und acht Kohlekraftwerke seien in Betrieb.

Parallel zum Kohleausstieg werde RWE seine erneuerbare Energieerzeugung ausbauen und Gaskraftwerke bauen, die Wasserstoff verbrennen könnten, teilte das Unternehmen mit.

RWE, das am Wochenende den Kauf von Con Edison Clean Energy Businesses in den USA bekannt gab, sagte, es sei nun auf einem Weg, der dem Ziel des Pariser Klimaabkommens von 2015 entspricht, die globale Erwärmung auf 1,5 °C (2,7 °F) zu begrenzen.

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