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Deutschland nimmt mutmaßlichen libyschen Extremisten fest

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Die deutschen Behörden haben einen 29-jährigen Mann wegen des Verdachts festgenommen, einer libyschen Extremistengruppe anzugehören und durch Entführungen Geld zu erpressen, teilten Beamte am Freitag mit.

Laut Bundesanwaltschaft handelt es sich bei dem Mann, einem libyschen Staatsbürger, nur um Ahmed B. Aus Datenschutzgründen wurde er am Donnerstag in der Oststadt Dresden festgenommen. Ein Richter ordnete am Freitag seine Festnahme an.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Mann bis spätestens 2016 in den Operationsraum der libyschen Revolutionäre eintreten. Sie sagten, die Gruppe habe zunächst gegen die Truppen von General Khalifa Haftar gekämpft, sich aber später der libyschen Nationalarmee gegen die von den Vereinten Nationen unterstützte Übergangsregierung angeschlossen.

Die Bundesanwaltschaft wirft der Gruppe, die Deutschland als ausländische Terrororganisation einstuft, nach wie vor eine „revolutionär-islamische“ Agenda vor.

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, eine Militäreinheit angeführt und illegal Gelder für die Gruppe beschafft zu haben.

Nach seinem Umzug nach Deutschland soll der Verdächtige Informationen über die Libyer im Land an die Einsatzzentrale der Rebellen weitergegeben haben. Diese Informationen wurden angeblich verwendet, um in Deutschland lebende libysche Verwandte zu entführen und Lösegeld für ihre Freilassung zu fordern.

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