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Start für 5G: Die Smartphones stoßen immer noch an

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Start für 5G: Die Smartphones stoßen immer noch an

Das 5G-Netz markiert den Beginn einer neuen Ära in der Mobilkommunikation, und Telekom und Vodafone erweitern das neue Netz massiv. Die Telekom erreicht bereits rund jeden zweiten Haushalt, Vodafone plant, bis Ende des Jahres jeden achten Einwohner zu versorgen. Bei Telefónica und 1 & 1 Drillisch wird es jedoch noch einige Zeit dauern, bis das 5G-Netz in Betrieb genommen wird.

Die für 5G versprochenen Höchstgeschwindigkeiten von mehreren hundert Mbit / s können nur in Bereichen erreicht werden, die im neuen Frequenzbereich bei 3600 MHz versorgt werden. Die anderen Bänder sind für solch hohe Datenraten einfach zu schmal. Die Reichweite nimmt jedoch mit zunehmender Häufigkeit ab, und auch die Pflege in Innenräumen verschlechtert sich. Es wird also zunächst sehr schnelle Verbindungen geben, bei denen das Netzwerk bereits gut ausgebaut ist, dh in den Städten. In c’t 17/2020 haben wir uns den Ausbau der Infrastruktur und die Reichweite von 5G-Netzen genauer angesehen.

Die Deutsche Telekom setzt auf das n1-Band bei 2100 MHz, wo bisher nur 3G-Funk verwendet wurde. Vodafone verwendet dagegen vorzugsweise die Frequenzen von Digital Dividend II bei 700 MHz im Band n28. Vodafone hofft, dass dies sowohl drinnen als auch draußen eine bessere Abdeckung bietet. Zusätzliche Antennen mit höheren Frequenzen sollten bei Vodafone zusätzliche Kapazität schaffen, wo immer dies erforderlich ist.

Das 3G-Netz wird spätestens 2022 von allen deutschen Netzbetreibern abgeschaltet, und Vodafone und Telekom werden dies voraussichtlich im kommenden Jahr tun. Die frei gewordenen Kapazitäten sollten dann für 5G verwendet werden. Wenn Sie noch ein 3G-Smartphone verwenden, sollten Sie so schnell wie möglich auf ein moderneres Gerät umsteigen.

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Es ist sinnvoll, sofort ein 5G-fähiges Gerät zu kaufen. Die neue Mobilfunktechnologie ist jetzt auch in der Mittelklasse für Geräte für rund 500 Euro angekommen. Im aktuellen c’t 17/2020 haben wir fünf 5G-Smartphones für 500 Euro getestet. Es stellte sich jedoch heraus, dass einige Hersteller zu weit gegangen sind: Nicht jedes Gerät funktioniert mit jedem deutschen Netzbetreiber in jedem 5G-Band.

Lesen Sie mehr über 5G in c’t 17/2020

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Wir haben auch 5G-Smartphones in c’t uplink 33.8 besprochen.


(ein)

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