Oktober 2, 2022

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Coronavirus in Deutschland: Wieder mehr als 2000 Neuinfektionen

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Zum dritten Mal in etwas mehr als einem Monat hat die Anzahl neuer Koronafälle pro Tag die Marke von 2000 überschritten. Gleichzeitig steigt die Rate der positiven Tests. Der Virologe Drosten warnt davor, Erfolg zu verschwenden.

Zum dritten Mal innerhalb eines Monats wurden in Deutschland mehr als 2000 neue Koronainfektionen registriert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meldeten die Gesundheitsbehörden innerhalb eines Tages 2143 neue Fälle.

Am 22. August betrug der Wert 2034; Am vergangenen Samstag wurde mit 2297 neuen Koronainfektionen der höchste Wert seit April erreicht. „Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahl auf einem erhöhten Niveau ist derzeit ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten“, sagte der RKI.

Drosten fordert einen genaueren Blick auf andere Länder

In einem am Mittwoch verteilt, aber ja Das Interview wurde vor einiger Zeit vom Weltgesundheitsgipfel geführt Der Berliner Virologe Christian Drosten sagte im Hinblick auf zukünftige globale Entwicklungen: „Die Pandemie steht erst kurz vor dem Beginn. Auch hier.“ Deutschland sollte sich nicht auf seinen vermeintlichen Erfolgen ausruhen. Mit Blick auf den Herbst müssen die Entwicklungen im Ausland viel differenzierter und genauer betrachtet werden. „Wir müssen aufhören, über Dinge wie Fußballstadien zu reden. Es ist wirklich völlig irreführend.“

Ein Hinweis darauf, dass sich die Infektionssituation wieder beschleunigt, ist, dass ein größerer Teil der kürzlich durchgeführten Koronatests positiv ausfiel. Laut RKI-Managementbericht lag die sogenannte Positivrate in der Woche vom 14. bis 20. September bei 1,19 Prozent (Vorwoche: 0,86). Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Wochen.

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Sehr deutlicher Anstieg in Bayern und Berlin

Es gibt auch eine Entwicklung bei der landesweiten 7-Tage-Inzidenz: Die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche betrug am Mittwoch 13,2. Eine Woche zuvor war es 11,5 und vor zwei Wochen war es 9,9. Laut RKI ist die 7-Tage-Inzidenz derzeit in den Bundesländern Bayern und Berlin, in Hamburg und Nordrhein-Westfalen deutlich und in Baden-Württemberg und Bremen leicht über dem Landesdurchschnitt.

Bisher wurde keine nennenswerte Änderung der sogenannten Reproduktionszahl oder kurz des R-Werts festgestellt: Laut RKI-Managementbericht am Mittwoch waren es 0,79 (Vortag: 0,92). Dies bedeutet, dass eine infizierte Person im Durchschnitt weniger als eine andere Person infiziert. Der R-Wert zeigt jedoch die Infektionsrate etwa eineinhalb Wochen vorher.

Es wird noch viel mehr getestet

Die noch niedrige Auslastung der Intensivbetten hat sich bislang kaum verändert. Experten zufolge ist dies unter anderem darauf zurückzuführen, dass in letzter Zeit proportional viele jüngere Menschen infiziert wurden, die weniger schwere Symptome entwickeln. Laut RKI steigt der Anteil der Fälle in der älteren Bevölkerung derzeit leicht an. „Wenn ältere Menschen erneut infiziert werden, treten erneut schwerwiegendere Fälle und Todesfälle auf.“

Der Höhepunkt der täglich gemeldeten Neuinfektionen lag Ende März / Anfang April bei mehr als 6000. Im Frühjahr wurde jedoch viel weniger getestet – und die Anzahl der entdeckten Neuinfektionen hängt unter anderem mit der Anzahl der Tests.

Fast 10.000 Korona-Todesfälle in Deutschland

Nach Angaben des RKI sind in Deutschland seit Beginn der Corona-Krise mindestens 278.070 Menschen nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Koronainfektion beträgt daher 9428. Das sind 19 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI überlebten rund 246.900 Menschen die Infektion.

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