Mai 29, 2024

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Deutschland stehe vor einer Rezession, eine Erholung der Wirtschaft sei „noch nicht in Sicht“, heißt es im Wirtschaftsministerium

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Deutschland stehe vor einer Rezession, eine Erholung der Wirtschaft sei „noch nicht in Sicht“, heißt es im Wirtschaftsministerium

Laut einer Bloomberg-Umfrage befindet sich Deutschland in einer Rezession und die Wirtschaft dürfte in diesem Jahr kaum wachsen.

Die vom 8. bis 14. März durchgeführte Umfrage ergab, dass das BIP im ersten Quartal um 0,1 % schrumpfen wird. Vor einem Monat, Analysten Prognose Rezession in den ersten drei Monaten des Jahres.

Die Bundesbank hat auch darauf hingewiesen, dass sich Deutschland möglicherweise in einer sechsmonatigen Rezession befindet, obwohl sie signalisiert hat, dass ein starker Rückgang unwahrscheinlich ist.

Ebenso teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass die meisten Forschungsinstitute „im ersten Quartal 2024 mit einem erneuten Rückgang des BIP rechnen“.

„Trotz positiver Trends in der Industrieproduktion, im Baugewerbe und im Außenhandel zu Beginn des Jahres 2024 ist eine nennenswerte wirtschaftliche Erholung noch nicht in Sicht“, sagte Al-Jumaiya in seinem Monatsbericht. „Dies ist auf die anhaltend schwache Inlandsnachfrage, hohe Finanzierungskosten und die schwache Stimmung bei Haushalten und Privatunternehmen zurückzuführen.“

Auch für das Gesamtjahr 2024 senkten die Befragten der Bloomberg-Umfrage ihre Prognosen und rechnen nun mit einem Wachstum von nur noch 0,1 %.

Dies steht im Einklang mit der Warnung des Wirtschaftsministeriums, dass „eine spürbare Konjunkturverbesserung erst später im Jahr zu erwarten ist, da die Inflationsraten niedrig bleiben, Löhne und Einkommen steigen, der Arbeitsmarkt stabil bleibt und die Dynamik vom Außenhandel zunimmt.“

Die diese Woche anstehenden Daten könnten die Stimmung etwas ankurbeln. Die ZEW-Aussichtsumfrage am Dienstag und der Ifo-Geschäftsklimaindex am Freitag dürften sich verbessern.

„Die deutsche Wirtschaft steht vor enormen Herausforderungen“, sagte Martin Belscheff von FrontierView gegenüber Bloomberg. „Es verlor billige Energie aus Russland, boomende Absatzmärkte in China und eine nahezu kostenlose Sicherheitsgarantie aus den USA.“

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