Oktober 4, 2022

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German Schultz besucht die Golfstaaten, um nach Energie zu suchen

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Am Samstag beginnt Bundeskanzler Olaf Schulz eine zweitägige Tour durch die Golfstaaten, einschließlich Saudi-Arabien, in der Hoffnung, neue Energieabkommen mit Exporteuren fossiler Brennstoffe abzuschließen.

Schulz wird in Begleitung einer großen Branchendelegation zunächst nach Saudi-Arabien reisen, bevor er am Sonntag die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar besucht.

Die Kanzlerin hofft, neue Energiepartnerschaften mit den öl- und gasreichen Golfstaaten zu vereinbaren, da die russischen Lieferungen nach dem Einmarsch in die Ukraine verloren gehen.

Allerdings steht Schulz vor einem diplomatischen Balanceakt, bei dem er große Meinungsverschiedenheiten mit seinen Gastgebern über Menschenrechte überwinden muss.

„Wir treffen uns dort mit schwierigen Partnern“, aber Deutschland „kann eine Zusammenarbeit mit ihnen nicht ausschließen“, sagte eine Regierungsquelle.

Als besonders heikel gilt das geplante Treffen von Schulz mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am Samstag.

Bis vor kurzem galt Bin Salman im Westen wegen seiner mutmaßlichen Rolle bei der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi der Washington Post im Jahr 2018 als Paria.

Regierungsquellen wiesen darauf hin, dass die deutsche Regierung die Ermordung des Journalisten scharf verurteilt und ihre Position nicht „ändern“ werde.

– Zusammenarbeit mit den Saudis –

Eine Regierungsquelle sagte, Saudi-Arabiens Bedeutung als Quelle fossiler Brennstoffe und als regionale Macht erfordere eine „starke Arbeitsbeziehung“ mit dem Kronprinzen.

Er fügte hinzu, dass der 36-Jährige das Land wahrscheinlich „die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre“ führen werde.

Der Besuch ist nicht nur eine „Energie-Einkaufstour“.

Aus Regierungskreisen hieß es, Berlin wolle auch die Zusammenarbeit bei neuen Technologien wie grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ausbauen, den Deutschland in großen Mengen aus den Golfstaaten importieren könne.

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Die Kanzlerin wird auch versuchen, die politische Zusammenarbeit mit regionalen Mächten zu verbessern, indem Russland und China auf der anderen Seite umwerben.

Die Quelle sagte, Schultz werde versuchen, „das größtmögliche Netzwerk auf dieser Welt aufzubauen und seine Positionen zu verteidigen“.

„Wir müssen mit Saudi-Arabien zusammenarbeiten, wenn wir zum Beispiel die Frage des Krieges im Jemen oder die Iran-Frage lösen wollen“, sagte die Regierungsquelle.

Am Samstag trifft Schulz auch auf Saudi-Arabiens König Salman, obwohl der alternde König in Regierungsangelegenheiten eine geringere Rolle denn je spielt.

Am Sonntag wird Schultz in die Emirate reisen und den Staatspräsidenten Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan treffen.

Heute Nachmittag wird die Kanzlerin mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, Gespräche führen.

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