Mai 23, 2022

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Hunderte gelöschter Sitze: Coca-Cola entfernt Marken aus dem Regal

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Die Coca-Cola Company ist mit rund 7500 Mitarbeitern der größte Getränkehersteller in Deutschland. Das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen und will die Sitze immer noch schließen. Eine bekannte Marke fällt diesem Plan zum Opfer – in Zukunft wird sie nur noch im Gastgewerbe existieren.

Der Getränkehersteller Coca-Cola schließt und verkleinert einige Länder in Deutschland. 485 Stellen werden abgebaut, andernfalls werden rund 120 neue Arbeitsplätze geschaffen, wie von der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH (CCEP) in Berlin angekündigt.

Die Liederbacher Kohleflaschenfabrik in der Nähe von Frankfurt mit 250 Mitarbeitern wird voraussichtlich im nächsten Jahr geschlossen, während für den Sodenthaler Mineralbrunnen in Sulzbach bei Aschaffenburg noch ein Käufer gesucht wird. In Bad Neuenahr, Rheinland-Pfalz, beschränkt sich die Marke Apollinaris auf gastronomische Produkte. Im wettbewerbsintensiven, preisgünstigen Einzelhandel wird die bekannte Marke ab März 2021 nicht mehr erhältlich sein, wie das Unternehmen angekündigt hat. Etwa 80 Mitarbeiter müssen sich dafür entscheiden.

Coca-Cola, Deutschlands größter Getränkehersteller mit rund 7.500 Mitarbeitern, will Entlassungen vermeiden und Gespräche mit Arbeitnehmervertretern aufnehmen. Neben Abfindungen werden in den größeren Gebieten Frankfurt und Karlsruhe alternative Aktivitäten angeboten.

Die NGG-Gewerkschaft reagierte empört. „Coca-Cola in Deutschland schreibt immer noch schwarze Zahlen!“, Sagte der südwestliche Präsident Uwe Hildebrandt. „Die Schließung von Standorten trotz Gewinn zeigt nicht, dass wir verantwortungsbewusst gegenüber Mitarbeitern handeln, die diese Gewinne erzielt haben. Dies ist reine Gier nach Gewinn.“ Sie werden zusammen mit dem Jobrat um jeden Job kämpfen.

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