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Rakuten exportiert kostengünstige 5G-Technologie an deutsche Mobilfunkanbieter

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Die Rakuten Group gab heute, Mittwoch, bekannt, dass sie sich bereit erklärt hat, kostengünstige virtuelle 5G-Kommunikationstechnologie an den deutschen Mobilfunkanbieter 1 & 1 zu exportieren, wobei ein Deal mit einem geschätzten Wert von mehr als 2 Milliarden US-Dollar geschätzt wird.

1&1, ein relativer Newcomer in der Telekommunikationsbranche, ist der erste Kunde, der die virtuelle Netzwerktechnologie von Rakuten vollständig einsetzt, die 5G-Verbindungen unterstützt. Rakuten hat Aufträge für die Gestaltung, Wartung und den Betrieb des Netzwerks erhalten.

Laut einer informierten Quelle wird Rakuten in den nächsten 10 Jahren durch den Deal zwischen 250 Milliarden Yen und 300 Milliarden Yen (2,29 Milliarden US-Dollar und 2,74 Milliarden US-Dollar) erhalten.

Die Tochtergesellschaft Rakuten Mobile erforscht und entwickelt virtuelle Netzwerktechnologie, die Wartungs- und Betriebskosten um etwa 40 % senken soll. Der Netzbetreiber sieht die Technologie als Trumpf für den Erfolg im im vergangenen Jahr eingeführten Mobilfunkgeschäft.

Rakuten plant nicht nur, die Technologie in sein lokales Netzwerk zu übernehmen, sondern die Gruppe möchte die Technologie auch ausländischen Fluggesellschaften zur Verfügung stellen.

1&1 ist ein mobiler virtueller Netzbetreiber, der sich Konnektivität von Infrastrukturen anderer Anbieter leiht. Allein in Deutschland hat das Unternehmen mehr als 10 Millionen Verträge.

Ab sofort will 1&1 mit seinem eigenständigen Netzwerk die viertgrößte Fluggesellschaft Deutschlands hinter Marktführern wie der Deutschen Telekom werden.

Ein virtuelles Netzwerk definiert die Datenverarbeitung in Cloud-Software und nicht auf dedizierten Geräten. Geringerer Hardwarebedarf reduziert die Kosten für die Netzwerkwartung. In den USA wird Dish Network dieses Jahr sein eigenes drahtloses virtuelles privates Netzwerk einführen.

Die 5G-Technologie von Rakuten wurde dieses Jahr auf dem MWC, dem Mobile World Congress in Barcelona, ​​ausgezeichnet. Die Gruppe plant, ihre Kundenliste zu erweitern und mehr als 1 Billion Yen Umsatz aus der Technologiebereitstellung zu erzielen.

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Rakutens wichtigstes Standbein und Finanzarm, das E-Commerce-Geschäft von Rakuten, hat sich gut entwickelt. Allerdings bleibt das Mobilfunkgeschäft aufgrund von Investitionen für Netzaufbau und Verkaufsförderung im Minus.

Investitionen in das Mobilfunkgeschäft führten dazu, dass Rakuten als Gruppe sowohl 2019 als auch 2020 Nettoverluste verzeichnete. Derzeit hat das Mobilfunksegment Schwierigkeiten, seine Gewinne zu steigern, da die monatlichen Mobilfunkgebühren niedrig sind und zwischen 2.980 Yen und kostenlos liegen. Der Export von Telekommunikationstechnologie ist für Rakuten unverzichtbar geworden, um im Mobilfunkgeschäft schnell Gewinne zu erzielen.

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