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China bestreitet den Besuch eines deutschen Kriegsschiffs im Hafen | Nachrichten | DW

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Peking habe den geplanten Stopp des deutschen Kriegsschiffs “Bayern” in einem chinesischen Hafen abgelehnt, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Mittwoch.

“China hat nach einer Bedenkzeit entschieden, dass die deutsche Fregatte ‘Bayern’ den Hafen nicht besuchen will, und das haben wir zur Kenntnis genommen”, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Adebehr, vor Reportern in Berlin.

Die Bayern brachen am 2. August von Wilhelmshaven aus zu einer sechsmonatigen Reise in den Indischen und Pazifischen Ozean auf. Deutschland versuchte, seine Präsenz in der Region zu stärken, und der chinesische Stopp sollte dazu beitragen, die Spannungen um die Marinemission zu entschärfen.

China lehnte jedoch den Antrag Deutschlands ab, dem “Bayern München” einen Hafenanlauf in Shanghai zu ermöglichen, so die Agence France-Presse.

Singapur, Südkorea und Australien gehören zu den Stationen auf dem Weg

Vorbei am Südchinesischen Meer

Die sechsmonatige Reise des deutschen Kriegsschiffs umfasst die Fahrt durch das Südchinesische Meer, einem Brennpunkt der Spannungen zwischen China, seinen Nachbarn in der Region und ihren westlichen Verbündeten, einschließlich der Vereinigten Staaten.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte vor dem Verlassen des Schiffes, es gehe darum, Berlins Verbündete in der Region zu unterstützen.

“Für unsere Partner im Indopazifik gilt, dass die Seewege nicht mehr offen und sicher sind und territoriale Ansprüche gewaltsam durchgesetzt werden”, sagte sie.

Kramp-Karrenbauer bestand jedoch darauf, dass sich die Mission nicht gegen ein bestimmtes Land richtete, und sagte, Deutschlands Angebot, an einem chinesischen Hafen anzudocken, sei, den „Dialog aufrechtzuerhalten“.

Peking beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer und weist konkurrierende Ansprüche seiner Nachbarn zurück. China hat auch militärische Außenposten auf künstlichen Inseln in Gewässern mit reichem Gas und Fischgründen errichtet.

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fb/wmr (AFP, AP, Reuters, dpa)

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